Y. Amstutz am 03.10.2018 14:17

Erfahrung Salt Fiber

Guten Tag, gibt es Personen die hier über ihre Erfahrung mit SALT FIBER berichten können? Insbesondere in den letzten Wochen. Zum Produktstart (Sommer 18) gab es anscheinend etliche Probleme.







54 Antworten
André am 05.01.2019 17:43

Meine Erfahrungen mit Salt Fiber - Teil 1 Ich habe Salt Fiber am 28.12.18 abends für meinen bestehenden Glasfaser Anschluss (bisher Swisscom) bestellt und bekam kurz danach mehrere Mails von Salt. Der Aktivierungstermin wurde am 29.12.18 geliefert und auf den 3.1.19 17:00 vorausgesagt. Trotz der Feiertage wurde die Hardware pünktlich am 2.1.19 geliefert. Die Bestätigung der Aktivierung erfolgte 3.1.19 um 18:04. Da die Provisionierung der Anschlüsse maschinell erfolgt, gehe ich davon aus, dass die einstündige Verspätung ein Sommerzeit/Winterzeit Problem ist. In der Aktivierungsbestätigung wird einem auch der Steckplatz auf der Fiber Dose mitgeteilt. Ich habe die vorbereitete Fiber Box (WLAN/Firewall, etc. kann auch ohne aktive Glasfaser Verbindung vorbereitet werden) sofort mit dem Glasfaser Netz verbunden und eingeschaltet. Schon nach kurzer Zeit haben alle LEDs am Router die Betriebsbereitschaft angezeigt. Um sicherzugehen, dass der Router auch die neuste Software aus dem Netz erhält, habe ich ihn noch einmal neu gestartet. Wie erwartet hat danach die Power LED rot geblinkt, ein Software Update wurde durchgeführt. Nach einigen Minuten war die Fiber Box betriebsbereit. Nun habe ich mich an die Konfiguration des Apple TV gemacht. Ich habe wie in der Salt Anleitung empfohlen, Apple TV per 1 Gigabit Ethernet Kabel mit der Fiber Box verbunden (Port 1 der vier 1-Gigabit Ports). Das erste Hindernis bei der Konfiguration des Apple TV war, dass mir eine Liste von Sprachen angezeigt wurde, ich jedoch zu Anfang keine Sprache auswählen konnte, weil ich nicht wusste, dass der Touch-Bereich der Apple TV Fernbedienung gleichzeitig auch eine grosse (Maus)-Taste ist, die man klicken kann. Ein leichtes tippen wie beim iPad reicht leider nicht. Nachdem diese Hürde überwunden war, liess sie Apple TV mit meiner bereits bestehenden Apple ID ohne Probleme einrichten. Als TV Anbieter wurde Salt automatisch vorgeschlagen. Nach der Grundinstallation habe ich Apps wie Youtube, ARTE, Redbull TV, etc. installiert und die haben danach sofort funktioniert. Die Salt.TV und Salt.Video Apps konnte ich zwar installieren, jedoch erschienen keine Inhalte. Es hat sich herausgestellt, dass dies durch einen Teilausfall im Salt Netzwerk verursacht wurde. Gewisse Adressen im Internet waren nicht erreichbar. Am Swisscom Router angeschlossen funktionierte Apple TV inkl. Salt TV und Video App, danke Swisscom! Am 4.1.19 gegen Abend funktionierte dann alles über die Salt Fiber Box.

André am 05.01.2019 17:46

Meine Erfahrungen mit Salt Fiber - Teil 2: Gemessene Geschwindigkeit Die erreichte Internet Geschwindigkeit scheint Uhrzeit abhängig zu sein. Gemessen habe ich mit den Programmen von http://www.speedtest.net, als Ziel habe ich die Server der iway AG in Zürich gewählt. Gemessen mit der Speedtest App auf dem Apple TV (via Kabel mit der Fiber Box verbunden) erreiche ich bis 941 Mbit/s Download und Upload. Die Apple TV Box verfügt nur über einen 1 GBit Anschluss, sie kann also Hardware bedingt gar keine viel höheren Geschwindigkeiten erreichen. Am Notebook (Windows 7) erreiche im 5 GHz WLAN 186 Mbit/s Download und 201 Mbit/s Upload im Abstand von ca. 1 Meter zum Router im selben Zimmer. Zwei Zimmer nebenan, also durch zwei Backstein Wände, sind es noch 86 Mbit/s Download und 74 Mbit/s Upload. Sobald das Notebook via Kabel mit der Fiber Box verbunden ist, erhöht sich die Geschwindigkeit massiv. Ich erreiche dann 941 Mbit/s Download und 971 Mbit/s Upload. Leider habe ich keine 10 Gbit/s kompatible Hardware zur Verfügung, so kann ich nicht prüfen, ob diese Geschwindigkeit tatsächlich jemals erreicht wird. Die Fiber Box bietet jedenfalls einen 10 Gbit/s Ethernet Anschluss. Gemäss einem Beitrag auf Twitter wird die von Salt beworbene Geschwindigkeit der XGS-PON Technologie von 10 Gbbit/s oder eben 10000 Mbit/s auf 32 Kunden aufgeteilt. (Siehe https://twitter.com/kuenzler/status/986269694234636288?lang=de ). Rein rechnerisch betrachtet ergäbe das pro Kunde immer noch 312.5 Mbit/s wenn alle diese Kunden ihre Leitung gleichzeitig maximal auslasten. Dies wäre dann immer noch rund zehn mal mehr als mein aktuelles Swisscom Abo, das 30 Mbit/s + TV (Paket S) ohne Telefonie für 65 CHF pro Monat bietet. In Anbetracht, dass ein vergleichbares Swisscom inOne Home Abo mit 1 Gbit Internet + CH Festnetz Telefonie (Paket M) + TV (Paket M) mit 130 CHF pro Monat bereits deutlich teurer ist als die 50 CHF für das Abo bei Salt, bin ich bis jetzt absolut zufrieden. Natürlich darf man bei dem Preis keine Wunder erwarten und muss wohl hinnehmen, dass personalintensive Dienstleistungen wie Support nicht auf dem Niveau der Swisscom erbracht werden können. Über die Zuverlässigkeit der Internet Verbindung kann ich derzeit noch keine Aussage machen. Da ich die Verbindung demnächst auch beruflich ganztags nutzen werde, wird sich sicherlich bald zeigen wie stabil das Ganze ist. Zur Not läuft da ja noch das gekündigte Swisscom Internet bis Ende Februar. Die Kosten für 2 Monate Salt Abo werden einem übrigens erlassen, sobald man dem Kundendienst die Rechnung seines bisherigen gekündigten Anbieters für denselben Zeitraum zustellt.

Daniel am 24.04.2019 20:53

Wir wollten der Kosten wegen von Swisscom weg und sind in den Salt Shop. Dort ging alles ganz schnell ohne viel Aufhebens. Nach paar Tagen kam das Paket mit Apple TV und dem Salt Fiber Router "Alfredo Häberli", der designmässig entweder missglückt oder seiner Zeit weit voraus ist. Wie in der idiotensicheren Anleitung beschrieben habe ich ihn mit Port 1 unseres vorhandenen Glasfaseranschlusses verbunden und nach wenigen Minuten waren wir live. Einzige Schwierigkeit war, das schnurlose DECT Telefon von Swisscom zu verbinden (keine Zeitsynchronisation, kein Telefonbuch), aber beim dritten Versuch ging es. An dieser Stelle möchte ich mich bei André bedanken, der Anfang Januar in diesem Forum den Tipp gab, für die alte Swisscom Nummer, die bei uns noch rund einen Monat aktiv ist, eine Rufumleitung einzustellen. Dazu habe ich den Swisscom Router wieder aktiviert und da er Port 2 benutzt kann man ihn (wenn man denn möchte) parallel betreiben, bis die Kündigung des Anschlusses aktiv wird. Apple TV ist, wie hier bereits beschrieben gewöhnungsbedürftig, aber schnell konfiguriert, stabil mit gefühlt besserer Auflösung und geringerer Latenz. Da man die Fernbedienung auch auf dem iPhone haben kann wird es bei uns sicher bald einen Hickhack von drei Benutzern um den richtigen Kanal geben. Ich habe noch keine Geschwindigkeitsmessung vom Router ab via Ethernet gemacht, aber was ich von den Speedtests an den Endgeräten sagen kann, ist die Bandbreite insgesamt überall deutlich angestiegen auf 100-300 MBit über WLAN. Ich habe bei mir nichts laufen was 10 GBit benötigt, aber ich will eine vernünftige Bandbreite, die stabil verfügbar ist. Das scheint bisher der Fall zu sein. Den technischen Support habe ich noch nicht bemühen müssen. Bedenkt man den wesentlich tieferen Preis, dann stört die blinkende Schüssel nicht mehr.

Thomas am 29.06.2019 10:12

Schön, mal ein Forum zu finden, bei dem Gleichgesinnte gefunden werden. Meine SALT-Leidensgeschichte begann vor ca. 1 Jahr. Das Fiber-Angebot ist toll, doch es hat auch seinen Preis. Der Kontakt mit dem Support war bei mir bislang miserabel. Dutzende unbeantwortete Mails geschrieben... auch tel. oft nur mässigen Support. Bei der ersten Fiber Box hatte ich das Problem, dass das WLAN zwischendurch immer mal wieder aussetzte. Manchmal war das Signal auch ganz weg, einige Sekunden oder Minuten später wieder da. Der Support wollte und konnte nicht helfen, auch die Bitte nach einer Box blieb unbeantwortet. Ich sah mich dann gezwungen, einen externen AP zu kaufen, danach klappte es. Mittlerweile bin ich umgezogen, 100m weiter die Strasse. Den Zirkus den man da erlebt... altes Abo künden, neuen Account erstellen, Gebühren vorauszahlen. Dann stellen sie die alte Leitung ab, die neue nicht an. Keine Info warum. Erst nach mehrmaligen Nachfragen sagt dann die Dame an der Hotline, die Glasleitung sei schon belegt... dann versuchte ich herauszufinden ob das noch ein altes Abo besteht, obwohl die Wohnung 3/4 Jahre leer stand. Nun gut, nach 3 Wochen ohne Internet ist das Signal nun da. Neue Fiber Box und die Hoffnung auf besseres WLAN.... Nööö, bislang zwar keine Totalausfälle aber laufend Hänger. Ich fühl mich da schon doppelt verschaukelt.... zum einen ist das Abo zwar günstig und die Box verspricht vieles, doch halten kann sie es nicht,,, Der Kunde muss dann in weitere Hardware investieren und sich mit un-kundenfreundlichem Support herumschlagen. Schade, aber Lektion gelernt.

Rommy am 03.09.2019 10:25

Vorneweg: @ Schudel vom 15.05.2019: Sie schrieben: Einer der Supportmitarbeiter gab mir den Rat, die Glasfaser-Verbindung zu trennen. Oh Wunder: Augenblicklich war die Telefonverbindung zu ihm unterbrochen. Er hatte nicht überlegt dass ich vielleicht via das Gerät selber angerufen haben könnte. Na ja... Vor allem hätten SIE daran denken können, dass sie mit einem solchen Gerät anrufen... Unter dem Strich: Geiz ist nunmal nicht immer geil und man erhält nunmal, was man bezahlt. Zur Sache: Fakt ist, dass man mit 10Gbit wirbt, jedoch nur im Kleingedruckten erfährt, dass diese Leistung unter mehr als 30 Haushalten gesplittet werden kann. Damit fällt die Bitrate im Extremfall auf 40Mbit runter. Preislich ist das zwar immernoch ok, entspricht aber nicht dem, was man aufgrund der Werbung erwarten könnte. Wer damit seinen eigenen Medienserver betreiben will (und von dem Gedanken kann man ausgehen, wenn man eine solche Bitrate bucht), kann also bitterlich enttäuscht werden, denn auch der Upload wird entsprechend kastriert (...und ob man mit der mitgelieferten Hardware die nötige Portweiterleitung selbst verwalten kann, konnte mir der Support übrigens nicht beantworten). Vergleiche mit Abos anderer Anbieter der höchsten Preiskategorie sind dann auch nicht repräsentativ, denn theoretisch sollte man die Abos mit Bitrates von etwa 50-100Mbits testen - denn so tief kann die Leistung de facto sinken. Mit dem Festnetz kann man nicht mehr locken, die meisten haben ohnehin eine Flatrate auf dem Handy. Wer sich primär von der angepriesenen Bitrate verleiten lässt, der ist bei Fiber7 besser bedient. Dort bleibt die Leistung konstant auf 1GBit, keine Schwankungen.

CHnuschti am 06.09.2019 21:32

Bin nun seit genau 1 Jahr Kunde von Salt Fiber. Der Anschluss läuft seit Anfang perfekt ohne irgendwelche Probleme, konnte nur EIN Ausfall für wenige Stunden zählen. Insofern wirklich einwandfrei und top. TV ist auch OK, der übliche Kram wie woanders auch. Das schlimmste was ausnahmsweise zu erwarten ist, ist dass die Aufschaltung mit einigen Geburtswehen verbunden ist, war bei mir so, oder schlimmer dass man trotz "Zusage" doch kein Anschluss erhält, weil man zu weit in der Provinz wohnt und die Aufschaltung wegen zuwenig Kunden dort "nicht lohnt" (1 Fall dazu ist mir bekannt). Das wärs aber schon. Ist man einmal aufgeschalten wirds aller Wahrscheinlichkeit nach dauerhaft funktionieren und höchstens im seltenen Ausnahmefall nicht. Ich würde die zahlreichen negativen Einträge hier mit grösster Vorsicht geniessen, insbesondere wenn dabei noch die Worte "Swisscom", "Fiber7" und ähnliches fallen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier absichtliche Gegenwerbung der Konkurrenten betrieben wird. Salt ist wohl nicht von ungefähr zu seinem schlechten (mobile) Image gekommen. Aber selbst solche, die Salt mobile noch immer S*****e finden, sind objektiv genug einzuräumen, dass am Salt Fiber Angebot kaum was auszusetzen ist. Auch ich war bei Vertragsabschluss reserviert, liess mich aber inzwischen eines besseren belehren. Wenn man denn dazu auch offen ist ... Preis/Leistungs-mässig hat das Salt Fiber Angebot sämtliche andere schweizer All-in-one Angebote schlicht pulverisiert. Nicht von ungefähr wird einem inzwischen an jeder Providerecke dauernd irgend ein "Spezialangebot" nachgeworfen, das preislich nahe dem Salt Fiber Angebot liegt. Und die versprochenen 10GBit/s lassen sich erwiesenermassen nachprüfen und sind definitiv echt. Wenn man denn auch die entsprechend erforderlichen "Geräte" wie LAN-Karten, SSDs usw. dazu verwendet ... Technisch bedingt liegt die Obergrenze bei ca. 8Gbit/s. Das Neidhammel-Geschwafel des "geteilten Anschluss" mit (maximal 32!) anderen User glaube ich zwar. Aber welche Leitung ist nicht geteilt/shared? Lasst euch vom "dedizierten" Geschwafel nur nicht blenden, ist m.E. eine Fata Morgana. Der "shared" Aspekt tut bei Salt Fiber in der Praxis sogut wie nichts zur Sache, denn durch die extreme Geschwindigkeit wird die Leitung entsprechend kaum belegt, alles ist im Nu gedownloadet und die Leitung ist tatsächlich die weit überwiegende Zeit mit vollem Durchsatz verfügbar.



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