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News Handy-Abos, Digital-TV, Internet und Festnetz der Schweiz



22.02.18

Lebara lanciert erstmals Abos: Lebara Europe und Data

Lebara, die bisher nur auf Prepaid setzte, lanciert nun erstmals zwei Abos. Lebara Europe eignet sich für die unlimitierte Telefonie in der Schweiz sowie nach Europa. Lebara Data richtet sich vorwiegend an die unlimitierte Nutzung von mobilem Internet, jedoch können auch Anrufe getätigt werden. Beide Angebote waren in unterschiedlicher Ausführung bereits als Prepaid-Angebote erhältlich.


Lebara Europe kostet monatlich CHF 39.-. Neben einer unlimitierten Telefonie-Flatrate innerhalb der Schweiz bietet es auch unlimitierte Anrufe in die Fest- und Mobilnetze von 29 europäischen Länder. Auch SMS aus der Schweiz in die ganze Welt sind kostenlos dabei. Das Abo Europe enthält zudem 6 GB Datenvolumen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s. Wenn die 6 GB Datenvolumen aufgebraucht sind, kann mit der sehr reduzierten Geschwindigkeit von 0.256 Mbit/s kostenlos weitergesurft werden. Das Weitersurfen mit der reduzierten Geschwindigkeit braucht jedoch sehr viel Geduld. Um das Internet wieder zu beschleunigen stehen Zusatzoptionen zur Verfügung. Mit der Option “Speed Up“ steht täglich wieder ein Gigabyte mit höchster Geschwindigkeit zur Verfügung (Kosten CHF 1.20/Tag bis Ende des Monates). Alternativ können auch Datenpakete gelöst werden. Erhältlich sind 1GB (CHF 15.-/Mt), 2GB (CHF 20.-/Mt), 5GB (CHF 30.-/Mt) bis zu 10GB (CHF 50.-/Mt). Diese können bequem via SMS aktiviert und deaktiviert werden.


Lebara Data kostet monatlich CHF 39.- und enthält unlimitiertes Datenvolumen mit bis zu 100 Mbit/s. Obwohl dies eigentlich eine Daten-SIM-Karte ist, können auch Anrufe und SMS empfangen und getätigt werden, was ein grosser Vorteil gegenüber anderen Angeboten ist. Aufgrund des hohen Minutentarifs eignet sich dieses Angebot jedoch nicht für lange Gespräche. Der Minutentarif beträgt 50 Rappen, pro Anruf wird zusätzlich eine Verbindungsgebühr von 30 Rappen verrechnet. Im Vergleich zu anderen Datentarifen belegt es aber einen der vordersten Plätze.


Roamingoptionen für Lebara Europe und Data
Für beide neuen Abos können zusätzlich Roaming-Optionen zum günstiger telefonieren oder surfen gebucht werden. Erhältlich sind:

- Travel Talk 100: 100 Minuten für eingehende und ausgehende Gespräche in der Zone 1 für CHF 10.-/10Tage
- Travel Surf 100: 100 MB Roamingdaten in der Zone 1 für CHF 10.-/Monat
- Travel Surf 100: 100 MB Roamingdaten in der Zone 2 für CHF 30.-/Monat
- Travel Surf Europe: 1 GB Roamingdaten in der Zone 1 für CHF 30.-/Monat
- Travel Surf Europe: 3 GB Roamingdaten in der Zone 1 für CHF 60.-/Monat

Die Optionen können innerhalb eines Rechnungszeitraums mehrfach gebucht werden.


Kostenkontrolle – Datenroaming
Die Datenroaming-Dienste sind standardmässig für alle Kunden deaktiviert. Befinden sich die Kunden im Ausland, erhalten sie eine SMS zur Bestätigung/Warnung. Diese SMS informiert die Kunden über die Roaming-Optionen im jeweiligen Land und warnt vor hohen Roaming-Kosten (wenn die Sparoption deaktiviert ist). Kunden werden automatisch per SMS aufgefordert, diese Kostenkontrolle freizuschalten.


Die neuen Abos sind bereits im Tarifrechner von dschungelkompass verfügbar. Mehr Infos zu den neuen Abos gibt es bei Lebara.ch:
zu Lebara Data Abo
zu Lebara Europe Abo



Übersicht der Länder
Mit Lebara Europe kann aus der Schweiz in folgende Länder unlimitiert telefoniert werden:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Island, Irland, Italien, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien,Tschechien, Ungarn, Zypern

Die Roaming-Zone 1 beinhaltet:
Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer Inseln, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Grönland, Grossbritannien, Irland, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich ,Polen, Portugal ,Rumänien, Russland, San Marino ,Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik., Türkei, Ungarn , USA, Vatikanstaat, Zypern

Die Roaming-Zone 2 beinhaltet:
Ägypten, Albanien, Australien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Indonesien, Israel, Japan, Kosovo, Malaysia, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Neuseeland, Oman, Philippinen, Serbien, Singapur, Sri Lanka, Südafrika, Thailand, Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate, Weissrussland




22.02.18

Swisscom will mit 5G-Netz noch in diesem Jahr starten

Gemäss aktueller Mitteilung will die Swisscom das neue Mobilfunknetz 5G noch in diesem Jahr starten. Das neuste 5G-Netz bringt einige Vorteile gegenüber den aktuellen Netzen. Datendurchsatz, Kapazität und Reaktionszeiten werden um ein Vielfaches verbessert.

Im Verlauf des Jahres 2018 wird Swisscom zusammen mit Ericsson erste Hard- und Software ins Swisscom Mobilfunknetz einbinden. "Swisscom plant 5G bereits in diesem Jahr an ausgewählten Standorten aufzuschalten" sagt Heinz Herren, CIO&CTO Swisscom. "In den letzten Jahren hat Swisscom etliche Meilensteine bei 5G-Tests erreicht. Darum ist es uns bereits 2018 möglich, unser Mobilfunknetz mit 5G auszurüsten."

Noch einige Hürden
Ganz so schnell werden die Konsumenten jedoch noch keinen direkten Vorteil davon haben. Denn erst müssen noch die Lizenzen für die Frequenzen für das neue 5G-Netz vergeben werden. Bei den letzten Vergaben fand jeweils eine Auktion statt. Vermutlich werden sich auch diesmal Swisscom, Sunrise und Salt für die neue Technologie bewerben. Weiter müssen die Antennen gebaut werden. Zudem sind derzeit noch keine Geräte erhältlich, die den neuen Mobilfunkstandard unterstützen.

Erste Geräte ab 2019
Aktuell sind noch keine Smartphones oder mobile Router erhältlich, die mit dem neuen 5G-Netz kompatibel sind. Bisher war die Meinung, dass erste Geräte ab 2020 erhältlich sein werden, gemäss heutiger Mitteilung von Swisscom sei bereits ab Anfang 2019 damit zu rechnen. Alle aktuellen Smartphones sind auf das 3G- und 4G-Netz ausgelegt. Wer 5G nutzen möchte, muss erst ein kompatibles Geräte kaufen.

Schneller als bisher kommuniziert
Alle drei Schweizer Netzanbieter haben bisher verlauten lassen, dass ab dem Jahr 2020 mit einem funktionierenden und flächendeckenden 5G-Netz zu rechnen sei. Dass Swisscom nun schon im 2018 mit dem Betrieb der ersten Antennen voranschreiten wird, kommt überraschend.

5G ist vielversprechend
Bisher ist noch nicht hundertprozentig klar, welcher maximale Datendurchsatz mit 5G möglich sein wird. Sicher ist, er wird mit mehreren Gigabytes pro Sekunde um Faktoren höher sein, als z.B. mit 4G oder auch mit Kupferleitungen. Aufgrund der besseren Reaktionszeit profitieren vorwiegend Maschinenanwendungen. Die Kommunikation zwischen Geräten kann praktisch in Echtzeit erfolgen. Dies könnte sich z.B. bei selbstfahrenden Fahrzeugen positiv auswirken. Auch kann das 5G-Netz als Ersatz für Glasfasernetze dienen. Dies kann an abgelegenen Orten, wo derzeit noch keine Breitbandanschlüsse verfügbar sind, zum Vorteil werden.




14.02.18

Aktion zum Valentinstag: 50% auf yallo slim, yallo regular, yallo fat und yallo super fat

Zum heutigen Valentinstag lanciert yallo eine spezielle Aktion, die nur heute gilt. Neukunden die heute ein neues Abo abschliessen, erhalten 50% Rabatt auf die Grundgebühr. Zudem sind die Abos ohne Mindestvertragsdauer (60 Tage Kündigungsfrist) erhältich. Der Rabatt gilt solange das Abo läuft und nicht gekündigt wird.

Die Aktions-Abos im Überblick:

yallo slim
unlimitiert von yallo zu yallo, 30 Minuten in alle Schweizer Netze
500 MB High-Speed Datenvolumen
Heute für CHF 9.50 anstatt 19.- erhältlich.
Hier gehts zum Abo

yallo regular
unlimitiert in der Schweiz telefonieren
3 GB High-Speed Datenvolumen
Heute für CHF 19.- anstatt 38.- erhältlich.
Hier gehts zum Abo

yallo fat
unlimitiert in der Schweiz telefonieren, sowie 60 Minuten nach Europa
Unlimitiertes High-Speed Datenvolumen
Roaming in der Europazone: Monatlich 200 MB Datenvolumen enthalten
Heute für CHF 29.- anstatt 58.- erhältlich.
Hier gehts zum Abo

yallo super fat
unlimitiert in der Schweiz und nach Europa telefonieren
Unlimitiertes High-Speed Datenvolumen
Roaming in der Europazone: Monatlich 1 GB Datenvolumen, sowie unlimitierte Anrufe und SMS/MMS enthalten
Heute für CHF 44.- anstatt 88.- erhältlich.
Hier gehts zum Abo




13.02.18

UPC ersetzt Connect&Play mit Happy Home, verbessert das WLAN und hebt die Abopreise an

Mit der Einführung von Happy Home verspricht UPC besseren WLAN-Empfang für zuhause. Neu ist bei den grösseren TV- und Internet-Abos ein WLAN Powerline-Kit enthalten. Dafür werden die Preise monatlich um CHF 10.- angehoben.

Connect&Play wird zu Happy Home
Nach wie vor sind die TV- und Internet-Abos von UPC in drei verschiedenen Varianten erhältlich. Der eigentliche Unterschied ist die Geschwindigkeit des Internets und der monatliche Abopreis. Jedes dieser Abos ist in drei verschiedenen Ausführungen erhalten. Die günstigste Variante enthält einen Festnetztelefonanschluss mit Gebühren, falls Gespräche geführt werden. Für CHF 10.- Aufpreis kann unlimitiert innerhalb der Schweiz (ins Fest- und Mobilnetz) telefoniert werden. Für nochmals CHF 10.- Aufpreis kann auch unlimitiert ins Festnetz der europäischen Länder telefoniert werden. Neu heissen sie Happy Home anstatt Connect&Play. Neu dazu gekommen ist ein WLAN Powerline-Adapter. Wer bisher nicht in allen Räumen der Wohnung WLAN-Empfang hatte, kann dies nun verbessern.

Bei allen drei Abos ist die Horizon-Box mit 145 TV-Sendern (90 in HD), 7 Tagen Replay und eine Aufnahmefunktion mit rund 100 Stunden Kapazität enthalten. Ohne Telefonie-Flatrate sind die Preise wie folgt:

Happy Home 50
Internet mit 50 Mbit/s Down- und 5 Mbit/s Upload
Das WLAN-Powerline kann für zusätzliche CHF 5.-/Mt. gemietet werden
CHF 89.-/Monat

Happy Home 200
Internet mit 200 Mbit/s Down- und 20 Mbit/s Upload
Inkl. WLAN-Powerline-Kit
CHF 109.-/Monat

Happy Home 500
Internet mit 500 Mbit/s Down- und 50 Mbit/s Upload
Inkl. WLAN-Powerline-Kit
CHF 129.-/Monat


Quelle: UPC


Die Preise der Internet-Abos Connect bleiben gleich
Die Preise der Internet-Abos bleiben gleich. In den Abos ist zudem auch kostenloser Festnetztelefonanschluss mit Minutenabrechnung enthalten. Auch diese Abos können mit einer Telefonie-Flatrate für die Schweiz (+ CHF 10.-) oder für das europäische Festnetz (+ CHF 20.-) kombiniert werden. Zudem ist unververschlüsseltes Digital-TV ohne Zusatzfunktionen enthalten, das über einen Fernseher mit DVB-C-Tuner konsumiert werden kann. Die Übersicht der drei Abos:


Quelle: UPC

Gratis Test-Monat und besseren WLAN-Empfang über Powerline
Bis zum 2.4.2018 können die neuen Abos während 30 Tagen kostenlos getestet werden. Auch entfällt die Aktivierungsgebühr, die sonst CHF 99.- beträgt.
Neu ist ein WLAN-Powerline-Set enthalten. Es besteht aus einem Powerline-Sender und fünf Powerline-Empfängern resp. WLAN-Sendern. So kann das Modem über ein Ethernetkabel mit dem Sender verbunden werden, der in eine normale Strom-Steckdose gesteckt wird. In Räumen mit schlechtem WLAN-Empfang können die weiteren Empfänger auch in die Strom-Steckdose gesteckt werden, wodurch das WLAN über diesen Adapter gesendet wird.


Die neuen TV- und Internet-Abos Happy Home werden im Vergleich zu Connect&Play teurer
Im Vergleich zu den bis gestern erhältlichen TV-Abos kosten die neuen nun monatlich CHF 10.- mehr. Bei Happy Home 200 und 500 ist dafür das WLAN-Powerline-Kit kostenlos enthalten. Das günstigste Abo Happy Home 50 enthält die gleichen Leistungen wie zuvor, das WLAN-Powerline-Kit kann für zusätzliche CHF 5.-/Monat dazu gemietet werden.

Erst kürzlich sorgte UPC für Schlagzeilen, da der Grundanschluss auch in diesem Jahr wieder um CHF 3.-/Monat angehoben wird. Zumal diese Gebühr beim Bezug eines neuen Abos seit Ende 2016 gar nicht mehr nötig wäre und vermutlich grösstenteils von Kunden bezahlt wird, die gar nicht wissen, dass sie ihn nicht mehr benötigen. Mehr Informationen dazu gibt es in diesem Bericht.

Die neuen Abos Happy Home sind bereits im Festnetz-Vergleich von dschungelkompass enthalten.





12.02.18

Salt ändert Roaming-Datenpakete und streicht die Sprach- und Datenoption für Prepaid-Kunden

Auf der Webseite von Salt wurden über das Wochenende neue Preise für Roaming-Datenpakete aufgeführt. Zudem wurden die Volumen der bisherigen Datenpakete erhöht. Wie es scheint, können Prepaid-Kunden keine Go Europe oder World-Option mehr buchen und bezahlen neu den teuren Standardtarif. Wie es scheint, wurde für Prepaid-Kunden auch das Datenpaket "Internet Max" mit 1 GB für CHF 15.- gestrichen. Somit kostet die Datennutzung in der Schweiz CHF 1.99 pro Tag, was nicht sehr attraktiv ist.

Seit dem 10.02.2017 gelten bei Salt neue Datenpakete für Roaming innerhalb der EU und Weltweit. Je nach bisheriger Nutzung kann sich das als Vor- oder Nachteil auswirken.

Vergleich der Salt-Datenpakete für die EU und weltweit vor und nach dem 10.02.2018


Änderungen innerhalb der EU
Wie auf der obigen Tabelle ersichtlich ist, kostet das Datenpaket mit 100 MB innerhalb der EU neu 95 Rappen mehr. Das Paket mit 200 MB für CHF 15.- und 1 GB für CHF 39.- ist nicht mehr erhältlich. Dafür kosten 500 MB neu CHF 19.95, was bei diesem Datenverbrauch günstiger ist. Neu hinzugekommen sind grössere Pakete. Das Datenpaket mit 2 GB kostet CHF 49.95 und das Paket mit 3 GB CHF 95.95. Sofern dies kein Druckfehler auf der Webseite von Salt ist, ist der Preis für das 3 GB-Paket eher ein Witz, da zwei mal 2 GB-Pakete für den Aufpreis von CHF 4.- ein ganzes Gigabyte mehr Datenvolumen bietet. Schon aufgrund der Gültigkeitsdauer bei Salt empfiehlt sich das Paket mit 2 GB. Denn am 9. Tag des Kalendermonates läuft die Option mit samt Datenvolumen ohnehin ab.
Update
Beim Preis vom 3 GB-Paket handelte es sich tatsächlich um einen Druckfehler. Das Paket koste CHF 59.95 heisst es über Twitter.


Änderungen weltweit
Ausserhalb der EU wurden die Datenpakete einiges günstiger. Das kleinste Datenpakt mit 10 MB ist nicht mehr erhältlich. Zuvor bezahlte man CHF 30.- für 50 MB, neu erhält man für CHF 29.95 das doppelte Datenvolumen. Für den gleichen Preis von knapp CHF 100.- ist neu 400 anstatt 200 MB enthalten. Neu hinzugekommen ist ein Paket mit einem Gigabyte für CHF 199.95.

Damit ein Datenpaket gebucht werden konnte, wurde bisher die Option Go Europe oder Go World für CHF 5.- resp. 15. vorausgesetzt. Wie es gemäss Webseite von Salt nun scheint, kann das Paket mit 100 MB neu eigenständig gebucht werden. Allerdings nur für Abo-Kunden, für Prepaid scheint es nicht verfügbar zu sein.



Die Roaming-Datenpakete innerhalb der EU von Salt im Vergleich zu Swisscom und Sunrise


Bei den kleinsten Datenpaketen ist Salt rund 10% teurerer als zuvor und gleich auf mit Sunrise. Swisscom bietet für den selben Betrag das doppelte Datenvolumen. Beim Volumen von 500 MB ist Salt günstiger als die Mitbewerber. Auf ein Gigabyte gerechnet wäre Salt mit 39.90 rund 10 Franken teurer als Swisscom und Sunrise. Dafür ist Salt bei 2 und 3 GB wiederum rund 10 Franken günstiger als Swisscom und Sunrise.



Keine Sprach-Option Go World oder Go Europe für Prepaid-Kunden
Bisher waren die Roaming-Sprach-Optionen Go Europe und Go World auch für Prepaid-Kunden erhältlich. Wie es scheint, wurde diese nun ersatzlos gestrichen. Prepaid-Kunden bezahlen so den ziemlich teuren Standard-Tarif. Mit der Option kostet eine Gesprächsminuten innerhalb der EU 20 und ausserhalb 40 Rappen. Neu kostet ein Anruf aus der EU in die Schweiz CHF 2.60 pro Minute, was dem Faktor 13 entspricht.



Datenoption Internet Max für Prepaid nicht mehr erhältlich
Wie es scheint, hat Salt auch das Datenpaket mit 1 GB für CHF 15.- für Prepaid-Kunden gestrichen. Internet Max war eine gute Alternative zum Standardtarif für die Datennutzung. Das Datenpaket konnte über 30 Tage verwendet werden und eignete sich gut für Wenig- bis Mittelnutzer. Neu bleibt für PrePay nur noch der Standardtarif übrig. Pro Nutzungstag werden CHF 1.99 verrechnet, egal welches Datenvolumen genutzt wird. Dies mag für eine intensive Nutzung sinnvoll sein. Allerdings kostet so bereits die Datennutzung monatlich CHF 60.- was im Vergleich zu anderen Angeboten relativ hoch ist. Diese knappen zwei Franken werden auch fällig, wenn eine App oder das Smartphone sich nur kurz mit dem Internet verbindet. Dies ist bei den meisten Smartphones täglich der Fall. Dschungelkompass vermutet, dass dies einige bestehende Kunden verärgern wird. Somit wird das Salt PrePay für die meisten Nutzer uninteressant, da es einige günstigere Alternativen gibt. Selbst bei Salt ist das günstigste Schweizer Flatrate-Abo (unlimitierte Telefonie, SMS und Daten) zum regulären Preis von monatlich CHF 59.- erhältlich, was günstiger ist, als wenn über PrePay nur Daten genutzt würden.



Anmerkung: In diesem Bericht wurden oft Begriffe wie “es scheint“ verwendet. Als dschungelkompass vorletzte Woche für den Kassensturz Vergleiche aufbereitet hat, hatte Salt einzelne Änderungen bezüglich Roaming kommuniziert. Eine direkte Anfrage an Salt, betreffend Informationen zu den gesamten Änderungen, blieb bisher unbeantwortet. Daher mussten Annahmen getroffen werden.

Die neuen Roaming-Tarife von Salt sind bereits im Tarifrechner eingebaut.





12.02.18

Grosser Preisunterschied für ein Datenpaket in den Ferien

Dschungelkompass macht gerade Ferien in der Dominikanischen Republik. Aufgrund von schlechtem WLAN im Hotel wurde nach einer besseren Lösung gesucht. So kann man entweder ein Roaming-Datenpaket beim Schweizer Anbieter lösen oder eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters kaufen. Dies kann - je nach Land - um einiges günstiger sein, aber auch mehr Aufwand bedeuten.

Mit einem Swisscom-Abo bezahlt man in der Dominikanischen Republik CHF 200.- pro 1000 MB. Bei Sunrise CHF 138.- und bei Salt neu CHF 199.95. Mit dem lokalen Anbieter “Claro“ kostet das 1 GB-Datenpaket umgerechnet knapp CHF 9.-. Für die SIM-Karte kommen noch CHF 3.- dazu.

Allerdings kann der Kauf einer lokalen Prepaid-SIM-Karte einiges aufwendiger sein, als einfach ein Datenpaket über das Cockpit des Schweizer Anbieters zu kaufen. Je nach Ort muss erst ein Geschäft ausfindig gemacht werden. Damit man weiterhin unter der selben Nummer erreichbar ist, empfiehlt es sich, ein zweites Smartphone mitzunehmen, das als mobilen Hotspot genutzt werden kann. Hierzu sollte jedoch vorgängig abgeklärt werden, ob das zweite Smartphone die Mobilfunkfrequenzen im Reisland unterstützt. Gemäss aktueller Erfahrung kann es vorkommen, dass das 3G-Netz im Reiseland mit 950 MHz betrieben wird, das mitgebrachte ältere Smartphone mit dieser Frequenz jedoch nur 2G unterstützt. Nun haben wir zwar eine lokale SIM-Karte mit günstigerem Internet, durch die fehlende 3G-Unterstützung des mitgebrachten Smartphones ist das Internet jedoch so langsam, dass es auch nicht besser als das unzuverlässige Hotel-WLAN ist.

Update:
Wenn die SIM-Karte in ein iPhone 6s eingelegt wird, funktioniert die 3G-Verbindung tadellos - so können wieder Updates gepostet werden...

Eine Preisliste des lokalen Anbierts Claro mit Prepaid:
(Die Preise sind in Dominikanischen Pesos angegeben. Umrechnungskurs: 1 CHF sind ca. 47 Pesos)


Was hier für die Einwohner noch komplizierter ist als in der Schweiz: Man muss sich zuerst überlegen, in welchem Zeitraum das Datenguthaben genutzt werden will. Neben verschiedenen Volumen sind günstigere Pakete erhältlich, die nur für ein paar Stunden oder Tage gültig sind.





09.02.18

UPC erhöht Gebühr für den Grundanschluss auf CHF 39.95 - was man tun kann

Wie in den letzen Jahr schlägt der Grundanschluss der UPC auch in diesem Jahr wieder auf. Ab 2018 kostet der Anschluss CHF 39.95. Im Jahr 2013, als dschungelkompass festnetz lanciert wurde, kostete der Grundanschluss noch CHF 24.10. Im Jahr 2015 bereits CHF 29.90 und jetzt nach drei Jahren nochmals CHF 10.- mehr. Dies ist einerseits ziemlich unverständlich, da ausser ein paar TV-Sender keine weitere Leistung hinzugekommen ist.

Der Grundanschluss enthält ca. 80 unverschlüsselte digitale TV-Sender, einen Festnetztelefonanschluss (mit Gebühren wenn telefoniert wird) und einen Internet-Anschluss mit 2 Mbit/s. Wer diesen Internet- und Festnetztelefonanschluss nutzen will, kann und muss bei UPC kostenlos ein Modem bestellen.

Die Gebühren für den Grundanschluss sind bei Mietwohnungen meist in der Nebenkostenabrechnung enthalten. Ende 2016 führte UPC mit Connect&Play ein neues Abo-System ein, sodass Internet, Digital-TV und Festnetztelefon direkt bei UPC inkl. dieser Grundanschlussgebühr bezogen werden kann. Der Grundanschluss wurde dadurch hinfällig und kann seither beim Vermieter gekündigt werden. Daher ist andererseits dieser Preisaufschlag nochmals ziemlich unverständlich. Vermutlich gibt es sehr viele Mieter, die unbewusst diese Gebühr bezahlen und diesen Anschluss gar nicht nutzen. Dies kann z.B. bei den Kunden der Fall sein, die seit längerer Zeit ihren Internetanschluss und/oder das Digital-TV über einen anderen Anbieter wie z.B. Swisscom oder Sunrise beziehen.


Um unnötige Kosten einzusparen empfiehlt dschungelkompass das Folgende:
- UPC-Kunden, die ein Zusatz-Abo (Internet, Digital-TV oder Festnetztelefon) vor Ende 2016 abgeschlossen haben sollten ihr Abo auf ein neueres Connect (Internet) oder Connect&Play (mit Digital-TV) wechseln, da es in den meisten Fällen günstiger ist. Zudem sollten sie beim Vermieter den Grundanschluss schriftlich kündigen.

- UPC-Kunden, denen das Grundangebot ausreicht, können sich bei UPC telefonisch melden um auf ein besseres Abo zum gleichen Preis zu wechseln. Neuerdings bietet UPC ein Abo an, dass für den gleichen Preis von CHF 39.95 einen schnelleren Internetanschluss (10 anstatt 2 Mbit/s) enthält. Dieses Abo ist aber interessanterweise nicht auf der Webseite von UPC ersichtlich. Wer sein Abo wechselt ist danach auch direkter Kunde von UPC und kann den Grundanschluss beim Vermieter kündigen.

- Kunden, die ihr Internet, Digital-TV oder Festnetztelefon über einen anderen Anbieter beziehen sollten überprüfen, ob sie den Grundanschluss noch immer über die Nebenkostenabrechnung bezahlen und ihn allenfalls kündigen.

Ein ausführlicher Bericht (inkl. Interview mit dschungelkompass.ch) dazu wurde diese Woche im Espresso von SRF veröffentlicht.





01.02.18

Neue Prepaid-Tarife von yallo mit All in und Speedon

Yallo hat sein Portfolio überarbeitet und lanciert neue Prepaid-Tarife. Nicht nur die Standardtarife sind neu, sondern auch sieben Zusatzoptionen mit verschiedenen Anzahl Gratisminuten, SMS und Datenpaketen. Wenn die Daten nicht ausreichen, können die neuen Optionen zusätzlich mit weiteren Datenoptionen “Speedon“ kombiniert werden.


Der neue Prepaid-Standardtarif - 25 Rappen für alles
Alle bestehenden Kunden, die ihre SIM-Karte vor dem 25.01.2018 aktiviert haben, bleiben bei ihrem bisherigen Tarif. Wer auf den neuen Tarif wechseln möchte, muss aktiv werden. Je nach Nutzung könnten die neuen Tarife nachteilig sein, grundsätzlich stellen die neuen Tarife aber für die meisten Kunden eine Verbesserung dar.

Die neuen Tarife kann man sich nun einfacher merken, denn jede Nutzung kostet 25 Rappen. Neu kostet die Gesprächsminute in alle Schweizer Netze 25 Rappen (bisher 35). Anrufe zu anderen Yallo-Kunden werden neu mit 25 Rappen pro Anruf verrechnet (bisher 15). Aus Kostensicherheitsgründen werden Anrufe nach 90 Minuten automatisch unterbrochen. SMS kosten neu mit 25 anstatt 20 Rappen etwas mehr. Mehr als zehn mal günstiger wurde der Standardtarif für die Datennutzung. Bisher kostete das angebrochene 10MB-Datenpaket CHF 3.-, neu sind es nur noch 25 Rappen.

yallo-prepaid-standardtarife

Quelle: yallo.ch


Die neuen All in-Zusatzoptionen
Wer sein Handy öfters nutzt, kann von den neuen Zusatzoptionen profitieren. Neu sind sieben verschiedene Pakete mit Gratisminuten, SMS und Datenvolumen erhältlich. Die neuen Optionen heissen “All in“ und ähneln eigentlich einem Abo, jedoch ohne Mindestvertragsdauer. Die Optionen verlängern sich automatisch nach 30 Tagen, sofern genügend Prepaidguthaben vorhanden ist.

All in 5
CHF 5.-/Monat
10 Min. Anrufe in der Schweiz und nach Europa
100 SMS in der Schweiz
100 MB Datenvolumen

All in 7.5
CHF 7.50/Monat
20 Min. Anrufe in der Schweiz und nach Europa
200 SMS in der Schweiz
200 MB Datenvolumen

All in 10
CHF 10.-/Monat
30 Min. Anrufe in der Schweiz und nach Europa
300 SMS in der Schweiz
300 MB Datenvolumen

All in 15
CHF 15.-/Monat
100 Min. Anrufe in der Schweiz und nach Europa
Unlimitierte SMS in der Schweiz
750 MB Datenvolumen

All in 20
CHF 20.-/Monat
200 Min. Anrufe in der Schweiz und nach Europa
Unlimitierte SMS in der Schweiz SMS
1 GB Datenvolumen

All in 30
CHF 30.-/Monat
Unlimitierte Anrufe und SMS in der Schweiz
2 GB Datenvolumen

All in 40
CHF 40.-/Monat
Unlimitierte Anrufe und SMS in der Schweiz und nach Europa
3 GB Datenvolumen

Wird das inklusive Volumen dieser Pakete überschritten, gelten bis zum Ablauf der 30 Tage die Standardtarife. Zusätzlich können Datenpakete hinzugebucht werden. Wenn das Speedon-Datenpaket aufgebraucht ist, erneuert es sich automatisch, sofern genügend Prepaid-Guthaben vorhanden ist. Die Datenpakete verfallen spätestens wenn die All in-Option nach 30 Tagen ab Aktivierung verfällt.

Für All in 5, 7.5 und 10 sind Speedon-Datenpakete mit 250 MB für CHF 2.50 erhältlich.
Bei All in 15 und 20 enthalten die Datenpakete 500 MB für CHF 5.-.
All in 30 und 40 enthalten unlimitierte Daten für zusätzlich CHF 20.-. Bei All in 30 und 40 gilt nach Aufbrauchen des inklusiven Datenvolumens der All in-Option die Regelung, dass gratis weitergesurft werden kann, die Geschwindigkeit jedoch auf sehr langsame 0.256 Mbit/s reduziert wird.

yallo-prepaid-all-in-optionen
Quelle: yallo


Wer viel Surft und wenig telefoniert
Wer nur selten telefoniert aber hauptsächlich Daten nutzt, kann zum Prepaid-Standardtarif auch reine Datenpakete hinzubuchen. Neu sind die folgenden Pakete erhältlich:

Yallo Surf 250
250 MB für CHF 5.-

Yallo Surf 1000
1 GB für CHF 15.-

Yallo Surf Unlimited
Umlimitiert surfen für CHF 40.-

Nicht verbrauchtes Datenvolumen verfällt nach 30 Tagen.


Roaming mit yallo
Gute Neuigkeiten auch für bestehende Prepaid-Kunden: Der Standardtarif für Daten wurde innerhalb der EU (Zone 1*) von CHF 15.- auf 2.- pro Megabyte gesenkt. Wer im EU-Ausland Daten nutzen möchte, dem empfiehlt sich vor der Reise eine Roaming-Option zu aktivieren:

Travel Talk 100: 100 Minuten für CHF 10.-, gültig für 7 Tage.
Travel Surf 100: 100 MB für CHF 10.-, gültig für 7 Tage.
Travel Surf 1 GB: 1 GB für CHF 30.-, gültig für 30 Tage.
Travel Surf 3 GB: 1 GB für CHF 60.-, gültig für 30 Tage.


Neu wurde auch die Zoneneinteilung der Länder verbessert. Bisher wurde nur nach zwei Zonen unterschieden - Europa und der Rest der Welt. Neu gibt es drei Zonen. So wird das Roaming in viele Ländern günstiger. Neu wurden die USA und Kanada in die Zone 1 verschoben und ist nun mit den EU-Ländern gleich gestellt. Die Zoneneinteilung: yallo-roaming-zonen
Quelle: yallo


Wie wechsle ich zu yallo mit All in?
Neukunden können sich z.B. unter yallo.ch eine SIM-Karte bestellen.
Danach können die All in-Optionen bestellt werden. Um z.B. All in 20 zu aktivieren muss man nur eine SMS mit dem Text "ALLIN20" an die Nummer 5511 senden. (Um eine andere Option zu aktivieren muss nur die Zahl im Text entsprechend angepasst werden.
Wenn die Inklusiv-Daten aufgebraucht wurden und ein neues Datenpaket hinzugebucht werden will, reicht eine SMS mit dem Text "SPEEDON" an die Nummer 255. Wichtig dabei ist, dass genügend Prepaid-Guthaben vorhanden ist.
Bestehende yallo-Kunden müssen erst ihren alten Prepaid-Tarif auf den neuen Standardtarif wechseln. Dies geht ganz einfach: Dazu muss man nur eine SMS mit dem Text "NEU" an die Nummer 255 senden. Danach können die All in-Optionen per SMS bestellt werden.


Fazit von dschungelkompass.ch:
Für die meisten Kunden sollten die neuen Standardtarife einen Kostenvorteil bieten. Durch die zahlreichen All in-Optionen werden Wenig- bis Vielnutzer abgedeckt. Mit “All in 30“ und der unlimitierten Surf-Option bietet yallo nun neu eine Schweizer Flatrate an, die mit CHF 50.- günstiger als viele andere Angebote ist. Es ist jedoch immer empfehlenswert die Angebote anhand seiner eigenen Nutzung zu vergleichen.

Die neuen Tarife von yallo sind bereits im individuellen Tarifrechner eingebaut und können ab sofort mit allen anderen Tarifen verglichen werden.

Hier geht es zum neuen Prepaid von yallo




Für die All in-Pakete gehören Anrufe aus der Schweiz in die folgenden Länder als Europa: Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Luxembourg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Slowakei, Spanien, Schweden, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Zypern.





01.02.2018

M-Budget überarbeitet Handy-Abos und lanciert Mobile Mini und Maxi

M-Budget Mini One und M-Budget Maxi One heissen neu nur noch M-Budget Mobile Mini und M-Budget Mobile Maxi. Ausser dem Namen und dem Logo wurden auch die Konditionen der neuen Abos überarbeitet.

m-budget-logo

M-Budget Mobile Mini kostet nach wie vor CHF 19.- pro Monat. Enthalten sind:
- 60 Gesprächsminuten innerhalb der Schweiz und in die Festnetze Europas, USA und Kanada. Anrufe auf andere M-Budget-Kunden sind unlimitiert inklusive.
- 60 SMS (auch auf ausländische Nummern)
- 600 MB Datenvolumen.

Das M-Budget Mobile Maxi kostet weiterhin CHF 29.- pro Monat. Enthalten sind:
- Unlimitierte Minuten innerhalb der Schweiz (zuvor waren die Gratisminuten auf 2000 beschränkt, dafür konnten sie auch für Anrufe in die Festnetze Europas, USA und Kanada genutzt werden).
- Unlimitierte SMS (zuvor waren die SMS auf 2000/Monat beschränkt).
- 2 GB Datenvolumen (wie zuvor).

Bei beiden Abos wurde die Datengeschwindigkeit von 21 auf 50 Mbit/s erhöht. Nach dem Überschreiten des inklusiven Datenvolumens wird weiterhin 10 Rappen pro Megabyte verrechnet (max. CHF 5.-/Tag). Neu wurden die Preise für zusätzliche Datenpakete gesenkt. Bisher enthielt das Datenpaket für CHF 5.- 250 MB, neu sind es 500 MB.


Cumulus-Punkte für ungenutztes Datenvolumen
Neu erhalten Kunden 19 resp. 29 Cumulus-Punkte auf die Grundgebühr. Zusätzlich werden Cumulus-Punkte für Datenvolumen, das bis Ende des Monates nicht aufgebraucht wurde, gutgeschrieben. 10 Megabyte entsprechen einem Cumulus-Punkt. Wenn z.B. Ende Monat noch 350 MB nicht genutzt wurden, entspricht dies neu 35 Punkten.



Fazit von dschungelkompass
Beim M-Budget Mobile Mini ändert sich nur die Datenrate. 50 statt 21 Mbit/s ist ein Vorteil.

Beim M-Budget Mobile Maxi entsteht gegenüber dem vorherigen Maxi One der grosse Vorteil, dass die Limitierung auf 2000 Gratisminuten aufgehoben wurde und neu eine unlimitierte Flatrate für Anrufe enthalten ist. So können beim Telefonieren innerhalb der Schweiz keine Zusatzkosten mehr entstehen. Nachteilig kann aber ein Wechsel zum neuen Abo für die Kunden sein, die oft Telefonate in die Festnetze Europas, USA oder Kanada getätigt haben - diese kosten neu 25 Rappen pro Minute.

M-Budget Mobile Mini und Mobile Maxi sind bereits im individuellen Tarifrechner eingebaut und können ab sofort mit allen anderen Handy-Abos verglichen werden.

Hier geht es zum M-Budget Mobile Mini und Maxi


M-Budget hat per heute auch neue Festnetz-Abos mit Internet, Digital-TV und Festnetztelefon lanciert. Mehr Infos in diesem Bericht.




01.02.2018

M-Budget lanciert Kombi Mini mit Internet, Digital-TV und Festnetztelefon

Bisher führte M-Budget bei den Festnetz-Angeboten drei verschieden Abos: Kombi 1, 2 und 3. Diese Abos konnten mit oder ohne Festnetztelefonanschluss bestellt werden. Neu gibt es nur noch ein Abo, dafür mit drei Optionen.

Kombi Mini heisst das neue Abo, kostet monatlich CHF 49.80 und enthält u.a.:
- Internet mit 20/2 Mbit/s.
- Digital-TV mit 150 Sendern (davon 80 in HD), Replay bis 30 Stunden zurück und eine Aufnahmefunktion für 100 Stunden.
- Einen Telefonanschluss mit Minutentarifen (5 Rp./Min. ins Schweizer Festnetz und 30 Rp. ins Handynetz).


Das Grundangebot Kombi Mini kann mit einer oder mehreren neuen Zusatzoptionen genutzt werden:

Speed Maxi, CHF 10.-/Mt.
Für CHF 10.- erhöht sich die Internetgeschwindigkeit von 20/2 auf 50/5 Mbit/s.

TV Maxi, CHF 20.-/Mt.
Mit der TV Maxi-Option erhält man neben 250 TV-Sendern (100 in HD) auch Replay bis zu 7 Tage zurück und mit 1000 Stunden eine zehn mal höhere Aufnahmekapazität.

Voice Maxi, CHF 10.-/Mt.
Mit Voice Maxi verwandelt sich der Telefonanschluss mit Minutentarifen in eine Flatrate, wodurch ohne Zusatzkosten unlimitiert innerhalb der Schweiz ins Fest- und Handynetz telefoniert werden kann.

m-budget-abos-festnetz Quelle: M-Budget



Internet 50
Der reine Internetanschluss mit 50/5 Mbit/s ist nach wie vor für CHF 49.80 erhältlich. Zudem ist im Abo ein Festnetztelefonanschluss enthalten. Wenn damit telefoniert wird, fallen für Anrufe ins Schweizer Festnetz 5 Rp./Minute an, in die Handynetze 30 Rp./Minute.

Fazit von dschungelkompass.ch:
Das neue Mini Kombi ist eine Verbesserung. Es kann mit dem vorherigen Kombi 2 verglichen werden: Das Kombi 2 kostete gleich viel wie das neue Mini Kombi, enthielt aber keinen Festnetztelefonanschluss (jedoch für den Aufpreis von CHF 10.- erhältlich). Nun enthält das neue Mini Kombi einen Internetanschluss mit 20 anstatt 10 Mbit/s.
Das frühere Kombi 3 kann mit dem Mini Kombi und den Zusatzoptionen TV Maxi und Speed Maxi verglichen werden: Für den selben Preis von CHF 79.80 ist beim neuen Abo mit 1000 Stunden die zehn mal höhere Aufnahmekapazität für Fernsehsendungen enthalten.

Das neue M-Budget Mini Kombi ist mit den Zusatzoptionen bereits im Festnetz-Tarifrechner enthalten und kann ab sofort mit allen anderen Angeboten verglichen werden.

Hier geht es zum Mini und Maxi


M-Budget hat per heute auch ihre Handy-Abos überarbeitet. Mehr Infos in diesem Bericht.




31.11.17

Dschungelkompass.ch und Konsumentenschutz präsentieren umfassenden Internet-Tarif-Vergleich

Internet Zuhause: Das sind die besten Angebote

Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz haben das Preis- / Leistungsverhältnis von Internetangeboten für den Heimgebrauch verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Angebote, bei der die Internetverbindung über das Mobilfunknetz hergestellt wird, günstiger sind als die traditionellen Angebote über fest verlegte Leitungen (Kupferkabel oder Glasfasernetz bzw. Koaxialkabel bei Kabelnetzbetreibern). Zu beachten ist jedoch, dass die Verbindung über das Mobilfunknetz auch Nachteile hat.

Der Anbieter yallo lancierte heute mit dem Produkt «yallo home» einen Internetanschluss, der vorwiegend für die Nutzung Zuhause gedacht ist. Das Spezielle daran: Die Datenübertragung erfolgt nicht über fest verlegte Kabel (Kupferkabel, Glasfasernetz oder Koaxialkabel), sondern über das Mobilfunknetz. Damit mehrere Geräte angeschlossen werden können, braucht es einen WLAN-Router, der mitgeliefert wird. Auch Salt (Unlimited Surf) und Sunrise (Mobile internet unlimited) haben seit einiger Zeit ein ähnliches Angebot.


Vergleich Internetanschlüsse ab 40 Mbit/s
Im Preis- / Leistungsvergleich schneiden die Angebote von yallo und Salt gegenüber den kabelgebundenen Angeboten besser ab. Bei den Angeboten ab 40 Mbit/s Download-Geschwindigkeit (siehe Tabelle 1) bezahlt man für die ersten 24 Monate (inkl. Setup-Gebühr und eventuelle Zusatzkosten) bei Yallo 936 Franken und bei Salt 949 Franken. Die kabelgebundenen Angebote von Sunrise, Green, M-Budget, Teleboy, Swisscom, UPC und Quickline kosten alle über 1100 Franken. Zu beachten ist jedoch, dass bei den kabelgebundenen Angeboten oft Zusatzleistungen inklusive sind (zum Beispiel ein Gratis-Festnetz-Telefonanschluss oder Digital-TV). Eine Geschwindigkeit von 40 Mbit/s sollte ausreichen, damit mehrere Nutzer gleichzeitig Surfen und sich Videos in HD-Qualität anschauen können.

Ein Nachteil der mobilfunkbasierten Internetanschlüsse kann die schwankende Internetgeschwindigkeit sein, da diese unter anderem von der Verfügbarkeit und der Auslastung der Antennen am jeweiligen Standort abhängt. Allerdings erreichen auch die kabelgebundenen Anschlüsse oft nicht die angegebene (Maximal)geschwindigkeit. Ein weiterer Nachteil ist die höhere Strahlenbelastung, da sowohl das Mobilfunknetz als auch WLAN benötigt werden. Ein Vorteil der mobilfunkbasierten Internetanschlüsse ist die Standortunabhängigkeit; so kann die Internetverbindung auch an einem anderen Ort (z.B. im Ferienhaus) oder unterwegs genutzt werden.



Vergleich Internetanschlüsse ab 100 Mbit/s
In der Tabelle 2 werden Internetangebote mit einer theoretischen Download-Geschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s verglichen. Diese Geschwindigkeit wird sowohl bei den kabelgebundenen Anschlüssen als auch bei den Mobilfunk-Lösungen nicht immer erreicht. Bei der Stichprobe von dschungelkompass.ch betrug die gemessene Downloadrate beim yallo-Angebot 50 bis 90 Mbit/s, der Upload 35 bis 45 Mbit/s.
Beim Vergleich der Internetanschlüsse mit einer theoretischen Maximalgeschwindigkeit ab 100 Mbit/s sind die Angebote von yallo (936 Fr.) und Salt (949 Fr.) deutlich günstiger als Green (1416 Fr.), Sunrise (1424 Fr., via Mobilfunknetz), Sunrise (1619 Fr., kabelgebunden) und Teleboy (1656 Fr.). Die Angebote von Swisscom (1963 Fr.), Quickline (1987 Fr.) und UPC (1995 Fr.) sind sogar mehr als doppelt so teuer. Sunrise bietet als einziger Anbieter sowohl ein unlimitiertes Angebot über das Mobilfunknetz als auch über das Kupferkabel bzw. Glasfaser an.




Fazit
«Bei Internetangeboten über das Mobilfunknetz kann die Internetgeschwindigkeit zwar relativ stark schwanken, dafür sind sie preislich attraktiv und standortungebunden. Wer auf eine konstante Internetleitung oder auf kürzere Reaktionszeiten angewiesen ist, dem empfiehlt es sich trotzdem, Angebote über Kabel zu prüfen», bilanziert Oliver Zadori, Gründer von dschungelkompass.ch.




31.01.2018

Yallo Home: Der neue Internetanschluss für Zuhause mit dem Mobile-Abo go! XL

Yallo Home ist ein neuer Internetanschluss für Zuhause, der über das Handynetz von Sunrise betrieben wird. Zusammen mit einem WLAN-Router ist das neue Abo go! XL ab CHF 39.- erhältlich.

Mit „yallo Home“ lanciert yallo einen Internetanschluss, der sich vorwiegend an die Nutzung Zuhause richtet. Das Angebot enthält neben einer SIM-Karte für yallo Go! XL mit unbegrenztem Datentransfer den WLAN-Router “Huawai B529 LTE“. Das Spezielle daran ist, dass die Datenübertragung nicht über Kabel, sondern über das Handynetz von Sunrise erfolgt. Dadurch bietet dieses Angebot einen Vor- aber auch Nachteil. Aufgrund des Handynetzes kann die angegebene Datenraten nicht garantiert werden. Dies ist allerdings bei den kabelgebundenen Anschlüssen, je nach Verbindung und Standort, auch nicht immer der Fall. Die Leistung über das Handynetz kann für einzelne Kunden schwanken, da einige Faktoren hinzukommen, wie z.B. die Verfügbarkeit von Antennen am jeweiligen Standort. Je nach Auslastung durch andere Nutzer können die tatsächlichen Datenraten unterschiedlich ausfallen. dschungelkompass hat ein solches Gerät zum testen leihweise erhalten. Im Praxistest von dschungelkompass zeigt das Gerät überraschend gute Werte. Die Reaktionszeit (Ping) beträgt rund 22 Millisekunden, die gemessene Downloadrate 50 bis 90 Mbit/s, der Upload 35 bis 45 Mbit/s. Besonders der Upload zeigt sich im Test um einiges höher, als z.B. bei DSL-Anschlüssen, die das Kupferkabel nutzen.

yallo-home-box

Ein grosser Vorteil von „yallo Home“ ist die Unabhängigkeit zum Standort. Da das Gerät nicht auf einen Festnetzanschluss angewiesen ist, kann es problemlos unterwegs (bis zu zwei Stunden Akkulaufzeit) genutzt oder an einem anderen Standort (z.B. im Ferienhaus) betrieben werden. Für die Nutzung Zuhause werden für den WLAN-Betrieb, abgesehen vom elektrischen Anschluss keine weiteren Kabel benötigt. Somit kann es an Orten aufgestellt werden, wo kein Telefon-, Glasfaser- oder TV-Anschluss vorhanden ist.
Beim testen unterwegs ist jedoch aufgefallen, dass der Huawai-Router im Akku-Betrieb eine geringere Leistung aufweist. Ohne Stromanschluss wurden Datenraten von rund 20 Mbit/s Down- und 4.5 Mbit/s Upload gemessen. Vermutlich schaltet das Gerät im Akku-Betrieb in eine Art Sparmodus. Sobald es wieder ans Stromnetz angeschlossen wird, erhöht sich die Geschwindigkeit und es werden wieder die oben genannten Werte gemessen.

Die Stiftung für Konsumentenschutz und dschungelkompass.ch haben das Angebot genauer geprüft und auf Preis und Leistung mit herkömmlichen, kabelgebundenen Internetanschlüssen verglichen. Dabei zeigt sich, dass dieser Anschluss über das Handynetz es durchaus mit Kabelgebundenen Angeboten aufnehmen kann.

Dieser Test ist hier zu finden.

Yallo Home ist der Überbegriff vom Bundle yallo go! XL mit dem WLAN-Router. Das Abo “go! XL“ kostet monatlich CHF 39.- und bietet die maximal mögliche Datenrate, die über das 4G+-Netz von Sunrise. Go! XL ist als SIM-Only-Variante für CHF 49.- ohne Mindestvertragsdauer (60 Tage Kündigungsfrist) erhältlich. Wer mit dem neuen Angebot seinen Internetanschluss Zuhause ablösen möchte, kann bei yallo die WLAN-Box beziehen. Dazu gibt es zwei Varianten:
12 Monate Mindestvertragsdauer: Während den ersten 12 Monaten wird das Gerät monatlich mit CHF 10.- abbezahlt. Hinzu kommt die einmalige Setup-Gebühr von CHF 49.-. Ab dem 13. Monat kostet das Abo CHF 39.-.
24 Monate Mindestvertragsdauer: Die Setup-Gebühr und Gerätekosten entfallen, das Abo kostet monatlich CHF 39.-.

Die yallo Home Box hat einen SIM-Lock, der nach 12 Monaten aufgehoben werden kann. Nachdem das Gerät abbezahlt ist (12 oder 24 Monate) gehört es dem Kunden. Gemäss yallo können bis zu 64 Geräte gleichzeitig über WLAN verbunden werden. Zusätzlich ist ein Gigabit-Netzwerk-Port vorhanden. Ein Vorteil gegenüber anderen Internet-Angeboten ist zudem das Rückgaberecht von 7 Tagen, falls man mit der Leistung nicht zufrieden ist.

Fazit:
Wer nicht immer auf die selbe Internetgeschwindigkeit angewiesen ist oder auch seinen Anschluss abwechslungsweise an verschiedenen Standorten nutzen möchte, findet im neuen „yallo Home“ eine günstige Alternative zu den herkömmlichen Angeboten.



yallo Home und go! XL sind bereits im individuellen Tarifrechner eingebaut und können ab sofort mit allen anderen Mobile-Datentarifen vergleichen werden.

Hier ist der Vergleich der Stiftung für Konsumentenschutz und dschungelkompass zu finden.

Hier geht es zum Abo go! XL und yallo Home





26.01.2018

Auch Salt testet 5G-Antennen

Nach Swisscom und Sunrise führte gestern auch Salt ihren 5G-Netztest vor. Dabei wurde die Übertragungsrate von 4.5 Gbit/s erreicht. Auch Sunrise führte kürzlich eine 5G-Testanordnung vor und erreichte 3.2 Gbit/s. Dies sind jedoch noch Prototypen. Die Entwicklung der finalen 5G-Standards laufen noch immer und sollten voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein. Bis die Netze im Jahr 2020 in Betrieb gehen, sind noch viel höhere Übertragungsraten geplant.

Nicht nur die Übertragungsrate soll bei 5G höher sein. Auch die Reaktionszeiten werden besser sein und mehr Geräte können sich gleichzeitig verbinden. Zudem können für wichtige Dienste einen Teil der Bandbreiten reserviert werden.

Salt setzt bei 5G auf die Technik von Nokia. Sunrise arbeitet mit Huawai und Swisscom mit Ericsson zusammen.






08.01.2018

UPC wechselt das Mobilfunknetz von Salt auf Swisscom

UPC beendet ihre Partnerschaft mit Salt ab 2019. Neu werden die Mobilfunkangebote über das Netz von Swisscom betrieben.

UPC besitzt zwar ein eigenes Kabelnetz, nicht aber ein Mobilfunknetz. Um selber Handyabos anbieten zu können, muss sie sich in ein Netz der drei Schweizer Mobilfunkbetreiber einmieten. UPC hat ihre Mobilfunkangebote im April 2014 lanciert (seit 2015 sind die Angebote schweizweit auch für Nicht-TV-Kunden erhältlich). Damals mietete sie sich im Mobilnetz von Orange/Salt ein. Gemäss Mitteilung von heute wird UPC ab 2019 ihre Partnerschaft mit Salt auflösen und sich neu im Mobilfunknetz von Swisscom einmieten. Dies erstaunt, da sich die beiden Unternehmen im Bereich der Fernsehübertragung seit Jahren um die Sportrechte streiten.

UPC begründet diesen Entscheid damit, dass die Swisscom ein qualitativ hochwertiges Mobilfunknetz besitzt und im Rahmen einer Ausschreibung ein äusserst attraktives Angebot gemacht habe.

Die Mobilfunkkunden werden weiterhin von UPC selber betreut. Somit ergeben sich für bestehende Kunden keine Änderungen bezüglich Rechnung und Produkten. Bestehende Kunden müssen für den Wechsel auch selber nichts unternehmen, die Umstellung passiere automatisch.

Gemäss Mitteilung hat UPC seit 2015 über 100’000 Mobilfunkkunden gewinnen können und verzeichnet seither einen kontinuierlichen Kundenzuwachs.






13.12.17

Sunrise testet das 5G-Netz

An einem Medienevent demonstrierte Sunrise zusammen mit dem chinesischen Hersteller Huawai die neuste Mobilfunktechnologie: das 5G-Netz. Geplant ist, das neue Netz im Jahr 2020 zu lancieren. 5G bietet gegenüber 4G einige Vorteile. So können sich viel mehr Geräte gleichzeitig mit einer Antenne verbinden. Zudem wird die Übertragungsrate wie auch die Reaktionszeit um einiges gesteigert. In der Testanordnung wurde die Übertragungsrate von über 3.2 Gbit/s erreicht. Nach eigenen Angaben ist dies der bisherige Weltrekord. Die Reaktionszeit betrug nur 1.4 Millisekunden. Zum Vergleich: Die derzeit schnellsten Internetverbindungen über Glasfaser für Privatkunden betragen nicht einmal einen Drittel. Beim Test wurden verschiedene UHD-Videos auf zwölf Fernseher gleichzeitig übertragen, wofür nur 0.7 Gbit/s nötig waren.



Bis zu 3.26 Gbit/s wurden erreicht


Die Reaktionszeit betrug 1.4 Millisekunden


Gleichzeitig wurden auf zwölf Fernseher ein 4k-Video übertragen

Das neue 5G-Netz soll nicht nur für unsere Handys zur Verfügung stehen. Durch die neue Technologie wird es möglich sein, ein Teil der Kapazität für andere Dienste zu reservieren. So können z.B. Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste ihre eigenen Kapazitäten erhalten, wodurch ihr Betrieb sichergestellt ist, auch wenn das Netz von Privatkunden überlastet wird. Durch die sehr schnelle Reaktionszeit werden auch weitere Anwendungen möglich. Aufgrund der sehr guten Reaktionszeit wäre es möglich selbstfahrende Autos zu steuern. Auch neue Anwendungsbereiche wie Augmented und Virtual Reality profitieren von der hohen Übertragungsrate und der geringen Reaktionszeit, sodass auch bei schnellen Bewegungen das Bild ruckelfrei übertragen werden kann.

Auch die Swisscom will im Jahr 2020 ihr 5G-Netz in Betrieb nehmen. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema findet sich bei Watson.





30.11.17

Swisscom führt den Filter gegen Werbeanrufe auf dem Handy ein

Als erste Telekomanbieterin der Schweiz bietet die Swisscom per sofort einen Filter für lästige Werbeanrufe auf dem Handy an. Dies war schon länger ein Anliegen der Stiftung für Konsumentenschutz und ihrer Partner FRC und ACSI. Bereits im November 2016 hat die Swisscom einen Filter für unerwünschte Werbeanrufe im Festnetz eingeführt. Bei den Konsumentenschutz-Organisationen sind Anfragen und Rückmeldungen zu unerwünschten Werbeanrufen das häufigste Anliegen überhaupt. Die Stiftung für Konsumentenschutz und ihre Partner FRC und ACSI fordern deshalb, dass auch die übrigen Telekommunikationsanbieter ihren Kunden einen Werbeanruf-Filter zur Verfügung stellen: «Es ist höchste Zeit, dass alle Telekommunikationsanbieter ihre Kunden vor der Belästigung durch unerwünschte Werbeanrufe schützen», sagt Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz.

Wir wird der Filter für Werbeanrufe installiert?
Aus rechtlichen Gründen darf die Swisscom den Filter ihren Kunden nicht automatisch aktivieren, die Kunden müssen dies selber vornehmen. Gemäss Swisscom können Kunden, die über ein aktuelles Abo der Generationen inOne Mobile oder Infinity verfügen, den Callfilter über cockpit.swisscom.ch kostenlos installieren.
Wie es scheint, werden ältere Abos und Prepaids (noch) nicht unterstützt. Beim Selbsttest mit einem älteren M-Budget-Abo, das auch von der Swisscom betrieben wird, fehlt diese Einstellungsmöglichkeit im Cockpit.

Dass der Filter nicht automatisch aktiviert werden darf, könnte sich mit der derzeit laufenden Teilrevision des Fernmeldegesetzes ändern: Der Entwurf des Bundesrates sieht sogar vor, dass künftig alle Telekommunikationsanbieter ihren Kunden einen Werbeanruf-Filter anbieten müssen. Dass dies ein Bedürfnis der Bevölkerung in der Schweiz ist, zeigt der Erfolg des Callfilters von Swisscom: Bis heute haben rund 200´000 Kunden den Werbeanruf-Filter aktiviert – damit konnten in den letzten 12 Monaten ca. 16 Millionen Werbeanrufe blockiert werden.

Weitere Informationen
von Swisscom
von der Stiftung für Konsumentenschutz





29.11.17

Dschungelkompass.ch und Konsumentenschutz präsentieren umfassenden Handy-Tarif-Vergleich

Handy-Tarife: Sunrise, Swisscom-Tochter Wingo und Aldi Mobile am günstigsten

Beim neuesten Handy-Tarif-Vergleich von dschungelkompass.ch und der Stiftung für Konsumentenschutz belegen Aldi, Sunrise und Wingo in insgesamt sechs Kategorien je zwei Mal den ersten Platz. Ebenfalls günstig sind die Angebote von Yallo und die Angebote der neuen Swisscom-Tochter SimplyMobile. Seit dem letzten Vergleich vom Juni 2017 sind insbesondere die Tarife für die unlimitierte Nutzung gesunken. Die günstigste unlimitierte Flatrate für die Schweiz stammt neu von Sunrise und kostet CHF 40.-. In den anderen fünf Kategorien gibt es keinen neuen Testsieger, einige Anbieter haben jedoch ihre Tarife gesenkt. Analysiert wurden die Tarife anhand von sechs verschiedenen Nutzerprofilen (Kategorien), die sich in Bezug auf die Anzahl Gesprächsminuten und das Volumen der Internetnutzung unterscheiden.

Direkt zum Handy-Tarif-Vergleich

Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz haben anhand von sechs typischen Nutzerprofilen errechnet, welches die günstigsten Handy-Angebote (Prepaid und Abo) sind: Wingo ist bei zwei von sechs Profilen („Mittelnutzer“ und beim Profil „Viel Telefonie mit wenig Daten“) der günstigste Anbieter. Aldi Mobile ist Spitzenreiter bei ebenfalls zwei Profilen („Vielnutzer“ und „Wenig Telefonie mit viel Daten“). Sunrise bietet für den Wenignutzer wie auch für die unlimitierte Nutzung das günstigste Angebot. Beides sind Prepaid-Angebote mit entsprechender Zusatzoption.

Vergleich zum letzten Test (Juni 2017)
Im Vergleich zum letzten Test vom Juni 2017 fällt auf, dass Yallo und Lebara mit Aktionen und neuen oder angepassten Zusatzoptionen ihre Tarife deutlich gesenkt haben. Der neu eingestiegene Anbieter SimplyMobile belegt zwar für kein Nutzungsprofil den ersten Platz, ist aber bei drei Nutzungsprofilen unter den fünf günstigsten Angeboten. Das günstigste Angebot für die unlimitierte Telefonie- und Datennutzung innerhalb der Schweiz stammt neu von Sunrise. Mit einem Prepaid-Angebot und einer neuen Option wurden die bisher günstigsten Angebote von CHF 55.- mit CHF 40.- klar unterboten. Für den Wenignutzer ist nach wie vor das Prepaid-Angebot von Sunrise die beste Wahl. Wer sein Abo weniger nutzt, könnte auch bei TalkTalk ein sehr günstiges Angebot finden. Kürzlich überraschte TalkTalk mit dem neuen Abo „à la carte“, das sehr günstige Minuten- und Datentarife bietet.

Den richtigen Anbieter auswählen
Die analysierten sechs Profile sind eine gute Ausgangslage zur Auswahl eines Mobilfunkanbieters. Jeder Nutzer kann jedoch auch auf dschungelkompass.ch ein individuelles Profil berechnen lassen. Mit wenigen Klicks findet der umfangreichste Tarifrechner der Schweiz für jedes individuelle Nutzungsprofil die günstigsten Angebote. Relevant sind insbesondere die Anzahl und Dauer der Telefonate und der Datenverbrauch (Internet / internetbasierte Dienste). Wer sein Nutzungsverhalten nicht kennt, sollte am besten die letzten Handyrechnungen analysieren oder die Verbindungsnachweise im Kundenprofil konsultieren. Wer ein Android-Handy hat, kann sein Nutzungsverhalten alternativ automatisch über die App von dschungelkompass.ch ermitteln lassen. Nebst dem Preis sollten aber auch noch andere Faktoren berücksichtigt werden, zum Beispiel die Netzabdeckung an Orten, an denen man sich oft aufhält (Zuhause, Arbeits-/Ausbildungsplatz, Ferien/Freizeit), die Geschwindigkeit der Internetverbindung oder die Qualität des Kundendienstes. Zentral ist nebst der Wahl des Abonnements oder Prepaid-Angebots der Kauf des oder der richtigen Zusatzoption(en) – mit denen man beispielsweise eine bestimmten Menge Anrufe, SMS oder Datenvolumen zu einem vorteilhaften Preis kaufen kann und damit das gewählte Abonnement oder Prepaid-Angebot sinnvoll ergänzt.


Zum Handy-Tarif-Vergleich mit den Vergleichstabellen

Download der hochauflösenden Tabellen 1,2,3,4,5 und 6





21.11.17

TalkTalk lanciert Abo "à la carte" und unterbietet den Minuten- und Datentarif

TalkTalk lanciert ein neues Abo. Die Idee: Nur das bezahlen, was man wirklich braucht. So beträgt die Grundgebühr lediglich CHF 1.95. Darin enthalten sind 100 Gratis-Minuten und 50 Gratis-SMS innerhalb des TalkTalk-Netzes. Anrufe und SMS in andere Netze werden per Minutentarif abgerechnet. Durch die tiefe Grundgebühr kommt dieses Abo einem Prepaid sehr nahe. Die einzelnen Minuten- und Datentarife sind jedoch günstiger:

Der Minutentarif beträgt 10 Rappen und ist somit der schweizweit günstigste Tarif. Pro SMS werden 10 Rappen verrechnet. Die Datennutzung wird in 5-MB-Paketen zu 10 Rappen abgerechnet. Pro Megabyte fallen nur 2 Rappen an, was abgesehen von Flatrate-Angeboten oder anderen Datenpaketen der derzeit günstigste Datentarif der Schweiz ist. Für die höhere Datennutzung empfiehlt sich die Buchung eines Datenpaketes. Für das neue Abo "à la carte" sind die selben Data Booster wie für die Abos Mobile S, M und L verfügbar. 500 MB kosten CHF 7.50, 1 oder 3 GB sind für CHF 15.- resp. 30.- erhältlich.

Das neue Abo wurde in den Tarifrechner integriert.

Hier geht es zum neuen Abo bei TalkTalk.





18.11.17

Das neue Yallo Slim Abo

Yallo hat ein neues Abo lanciert. Yallo Slim kostet CHF 19.- pro Monat. Es enthält folgende Eigenschaften:
- umlimitierte Anrufe zu anderen Yallo-Kunden
- 30 Minuten in alle anderen Schweizer Netze
- 500 MB Datenvolumen mit High Speed Internet
- unlimitierte SMS und MMS innerhalb der Schweiz.

Wenn die 30 Minuten aufgebraucht sind, so werden pro Minute 50 Rappen verrechnet. Wenn das High Speed-Datenvolumen von 500 MB aufgebraucht sind, stehen drei Optionen zur Verfügung:
- Es kann mit reduzierter Geschwindigkeit (0.128 Mbit/s) kostenlos weitergesurft werden.
- Die Dayspeed-Option bietet für CHF 1.20 pro Tag wieder die volle Geschwindigkeit bis zum Ende des Monates.
- Es können Datenpakete gekauft werden (1 GB für CHF 15.-, 2 GB für CHF 20.-, 5 GB für CHF 30.- oder 10 GB für CHF 50.-)

Das Yallo Slim wurde bereits in den Tarifrechner integriert.

Link zum Abo Slim von Yallo





18.11.17

"Das Abo" enthält neu 10 GB Datenvolumen

"Das Abo" von Salt, das exklusiv bei der Schweizer Post erhältlich ist, enthält neu 10 anstatt 1.5 GB Datenvolumen. Das Abo enthält zudem eine Telefoie-Flatrate für die Schweiz sowie für Anrufe in europäische Länder, USA, Kanada und ein paar weitere Länder. Im Gegenzug verschwand die günstigere Variante "Das Abo Swiss" von der Webseite. Für CHF 29.- enthielt es eine SMS- und Telefonie-Flatrate innerhalb der Schweiz sowie 1.5 GB Datenvolumen.

Die Datenmenge von "Das Abo" wurde im Tarifrechner angepasst, "das Abo Swiss" entfernt.





06.11.17

Der grosse Krankenkassen-Vergleich

So stark steigen die günstigsten Prämien

Personen, die sich im letzten Jahr für die günstigste Krankenkassenprämie entschieden haben, sind im 2018 vom Prämienaufschlag um einiges stärker betroffen. dschungelkompass zeigt mit einer aufwendigen Analyse auf, wie hoch die Aufschläge für Personen ausfallen, die jeweils zur günstigsten Prämie wechseln. Je nach Region und Modell zahlen Versicherte bis zu CHF 720.- mehr pro Jahr.

Mehrere hunderttausend in der Schweiz lebenden Personen wechseln jährlich die Krankenkasse. Besonders kostenbewusste oder einkommensschwache Personen interessieren sich für die günstigsten Prämien. Deshalb hat dschungelkompass die Zahlen einer genauen Analyse unterzogen und untersucht, um wie viel die günstigsten Prämien je Region, Altersklasse und Modell gegenüber dem Vorjahr aufschlagen werden. Fazit: Die günstigsten Prämien erhöhen sich vielerorts um bis zu 22%, schlagen also massiv mehr auf, als die Durchschnittsprämie mit rund 4%.

Die Prämienregionen in der Schweiz
Die Schweiz wird in 42 Prämienregionen unterteilt. Grössere Kantone sind in zwei oder drei Prämienregionen aufgeteilt, wenn sich die Gesundheitskosten innerhalb des Kantons stark unterscheiden. So kann es dazu kommen, dass in der städtischen Region von Zürich die günstigste Prämie* CHF 440.- beträgt und Versicherte für die gleiche Leistung in der ländlichen Region, wie z.B. in Wetzikon, nur CHF 364.80 bezahlen.
* Erwachsene ab 26 Jahren, Standard-Modell, Franchise 300 mit Unfallversicherung

Mehr als die Hälfte schlägt mindestens 8% auf
Wie die Auswertung von dschungelkompass zeigt, verteuern sich die jeweils günstigsten Prämien mit hohen Franchisen überdurchschnittlich stark. In 90% aller Prämienregionen schlägt das Standard-Modell für Erwachsene mit der höchsten Franchise um mehr als 4% auf. In mehr als der Hälfte aller Prämienregionen schlagen die günstigsten Prämien sogar um mehr als 8% auf. Je nach Wohnregion variieren die Aufschläge markant. Wer z.B. im Kanton Waadt in der Prämienregion 2 wohnt und für das nächste Jahr zum günstigsten Angebot wechseln will, bezahlt für das Standard-Modell jährlich CHF 514.80 mehr als 2017. Diese Zunahme entspricht mit der tiefsten Franchise 10.1%, mit der der höchsten 14.5%. Der grösste absolute Aufschlag wird ebenfalls im Kanton Waadt, jedoch in der städtischen Prämienregion festgestellt: Das günstigste Telmed-Angebot wird im nächsten Jahr 727.20 teurer. Die grössten Aufschläge für das Hausarzt- oder HMO-Modell erfolgen in der ländlichen Prämienregion von Luzern, sowie in der städtischen Region von St. Gallen. Die günstigsten Angebote kosten dort im 2018 über 10% oder mindestens CHF 375.- mehr.

Kinder und Jugendliche
Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Prämien für junge Erwachsene bis 26 Jahre ab. In 18 von 42 Prämienregionen steigen die günstigsten Prämien um mindestens 8%. Der grösste Aufschlag wird 2018 in der städtischen Region des Kantons Graubünden für das Standard-Modell mit der höchsten Franchise anfallen. Die günstigste Prämie verteuert sich um 23.6%, was im nächsten Jahr eine Kostenerhöhung von CHF 520.- verursacht.

Bei den günstigsten Prämien für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre fallen die Aufschläge relativ moderat aus. Mit der tiefsten Franchise erfolgt der höchste Aufschlag von 13.5% für das Standard-Modell in der Stadt St. Gallen. Beim Telmed-Modell erfolgt der höchste Aufschlag mit 22% im Kanton Genf an, welche auch gleichzeitig die teuerste Prämienregion unter den günstigsten Prämien der Schweiz für Kinder im Telmed-Modell ist. Das Telmed-Modell für Kinder wird aber auch in vielen Prämienregionen günstiger als im letzten Jahr. In Teilgebieten der Kantone Bern, Zürich, Ob- und Nidwalden sinken die günstigsten Prämien sogar um mehr als 10%. Dies ist vorwiegend auf ein neu lanciertes Angebot der KPT zurückzuführen.


Fazit
Je nach Alter, Modell und Region können die Aufschläge für die günstigsten Prämien stark variieren. Auffallend für hohe Aufschläge sind besonders Gebiete in den Kantonen St. Gallen, Graubünden, Waadt, Genf, Luzern, Ob- und Nidwalden. Personen, die im letzten Jahr zur günstigsten Krankenkasse gewechselt haben und in diesem Jahr nichts unternehmen, können teilweise von noch höheren Aufschlägen betroffen sein. Daher lohnt es sich sehr, sich über die Prämien, die im nächsten Jahr gelten, genau zu informieren.










Aufschläge ersichtlich im neuen Krankenkassenrechner von dschungelkompass
Im letzten Jahr testweise aufgeschaltet, wurde der neue Krankenkassenrechner von dschungelkompass.ch für dieses Jahr nochmals verbessert und erweitert. Anders als bei klassischen Vergleichsdiensten zeigt dschungelkompass für jedes Modell und Franchise die jährlichen Aufschläge bis zu fünf Jahre zurück (sofern Daten vorhanden sind). So sieht jeder Interessierte gleich, wie sich die Prämien verändert haben. Natürlich findet der Vergleichsrechner auch einfach die günstigsten Preise für das Jahr 2018, sogar unter Einbezug der optimalen Franchise anhand der tatsächlichen Gesundheitskosten der letzten Jahre.




17.10.17

TalkTalk lanciert 2-Monats-Abos

Der Telekomanbieter TalkTalk bietet seit Ende August die bestehenden Mobile-Abos (S, M und L) in einer neuen Version an. Dabei setzt TalkTalk auf eine Rechnungsperiode von 2 Monaten. Die je nach Abo unterschiedlichen Gratisminuten und das Datenvolumen von 5 GB können im Zeitraum von zwei Monaten genutzt werden. Anstatt 12 mal werden jährlich 6 Rechnungen ausgestellt. Die monatliche Grundgebühr bleibt gegenüber den bisherigen Abos gleich. Die neuen Abos enthalten jedoch 25% mehr Gratisminuten und 25% mehr Datenvolumen. Die neuen 2-monatigen Abos eignen sich besonders Kunden, die ihr Abo nicht jeden Monat regelmässig nutzen möchten.


Übersicht der neuen Abos von TalkTalk:

Quelle: TalkTalk.ch

Auch für diese Abos sind zusätzliche Datenpakete erhältlich:

Quelle: TalkTalk.ch

Die Abrechnungsperiode von über einem Monat ist ein neues Modell in der Schweiz. Es ist gut möglich, dass dies ein neuer Trend werden kann. Erst gestern ist Swisscom auf ein ähnliches Modell mit SimplyMobile aufgesprungen. Bei SimplyMobile kann jeweils das nicht aufgebrauchte Datenvolumen auf den Folgemonat übertragen werden.

Die neuen Abos sind bereits im Tarifrechner enthalten.

Link zu den neuen Abos von TalkTalk






16.10.17

SimplyMobile - das neue Swisscom-Abo ohne Verfallsdatum

Gemäss heutiger Mitteilung lanciert Swisscom unter dem neuen Brand SimplyMobile ein neues Abo. Der Clou, das inkludierte Datenguthaben verfällt nicht Ende Monat, sondern wird auf den Folgemonat übertragen.

Was das Abo enthält:
Was das Abo enthält:
- Unlimitierte Telefonie innerhalb der Schweiz und in Liechtenstein
- Unlimitierte SMS und MMS
- 2 GB Datenvolumen (100 Mbit/s), Zusatzpakete mit 1 GB kosten CHF 7.50
- Einige Mindestvertragsdauer gibt es nicht, es gelten 60 Tage Kündigungsfrist.
- Monatliche Kosten: CHF 29.90
Wer das neue Abo bis zum 19. Dezember 2017 abschliesst, bezahlt für die ersten 6 Monate die halbe Grundgebühr von CHF 14.95.

Speziell bei diesem Angebot ist, dass das nicht verbrauchte Datenvolumen auf die nächsten Monate übertragen werden kann. Wenn z.B. im Oktober von den 2 GB nur 1.2 GB verbraucht wurden, so stehen im November das restliche Datenvolumen (0.8 GB) plus 2 GB zur Verfügung (= 2.8 GB).

Das Übertragen des ungenutzten Datenvolumens soll gemäss Mitteilung auch bei den Datenpaketen für das Roaming gelten. Innerhalb EU/Westeuropa ist ein Datenpaket mit 250 MB für CHF 15.- erhältlich.

Das neue Abo ist exklusiv bei Coop@home, Interdiscount und Fust oder Online unter simplymobile.ch erhältlich.


Einschätzung von dschungelkompass:
Das neue Angebot ähnelt ziemlich dem Abo "Fair Flat" von Wingo, das auch von Swisscom angeboten wird. Der Vorteil von Wingo ist jedoch, dass es sich auch für Vielnutzer eignet, die unbegrenzt Daten nutzen wollen. Bei Wingo kostet das Grundabo mit unbegrenzter Telefonie und SMS, sowie 1 GB Datenvolumen CHF 25.-. Jedes weitere angebrauchte Gigabyte kostet CHF 5.- mehr, bis maximal CHF 55.- erreicht sind. Danach surfen die Kunden mit voller Geschwindigkeit kostenlos weiter. Das neue SimplyMobile startet mit CHF 29.90 und enthält 2 GB, was soweit mit dem Maxi One von M-Budget (ebenfalls von Swisscom) und der Wingo Fair Flat mit 2 GB identisch ist. Wer mehr als 2 GB Datenvolumen nutzen möchte, fährt mit Wingo günstiger. Die Nutzung von z.B. 4 GB kostet mit SimplyMobile CHF 44.90, mit M-Budget CHF 69.90 und mit Wingo CHF 40.-.

Unter der Marke Coop Mobile ist ein ähnliches Angebot erhätlich. Die CoopMobile Swiss Flat enthält auch unlimitierte Telefonie, SMS und 2 GB Datenvolumen für CHF 29.90. Seit längerem ist jedoch eine Aktion aktiv, wodurch monatlich 5 GB für die CHF 29.90 enthalten sind. Die 5 GB gelten so lange das Abo läuft. Mit der unlimitierten Datenoption kostet das bisherige CoopMobile-Abo CHF 54.90, was 10 Rappen günstiger als Wingo ist.

Link zu M-Budget
Link zu Wingo
Link zu Coop Mobile
Link zu SimplyMobile

Das Abo von SimplyMobile ist bereits im Tarifrechner enthalten. Die Ausland- und Roamingtarife folgen noch.






13.10.17

Swisscom iO und UPC Phone App klingeln nicht mehr

Im Sommer 2013 hatte Swisscom ihre selber entwickelte Messenger-App iO vorgestellt. Die App hatte ähnliche Eigenschaften, wie man es sich von anderen Messenger-Apps wie z.B. WhatsApp oder Threema gewohnt ist. Ein grosser Vorteil von iO war aber die zusätzliche Telefonie-Funktion. Mit einem Infinity-Abo war diese Zusatzfunktion gratis enthalten, andere oder auch nicht Swisscom-Kunden konnten diese Option für CHF 15.- pro Monat abonnieren. Inbegriffen waren unlimitierte Anrufe auf Schweizer Fest- und Mobilfunknummern. Mit genügend Datenvolumen konnte so unlimitiert telefoniert werden, was im Jahr 2013, im Vergleich zu anderen Angeboten, noch sehr günstig war. dschungelkompass hatte damals einen Vergleich dazu erstellt. Sehr praktisch war die Telefonie-Funktion, wenn man im Ausland war. So konnten aus dem Ausland z.B. über WLAN alle Schweizer Nummern kostenlos angerufen werden. Ab 2014 konnte man zusätzlich die Festnetznummer mit der App verknüpft werden. Leider hat Swisscom den Betrieb dieser App Ende August eingestellt.

Ende 2014 hat auch UPC eine eigene Phone-App lanciert. Die App hat den Festnetzanschluss Zuhause mit der iPhone-App verbunden. Wenn der Festnetzanschluss klingelte, so klingelte auch die App, in der der Anruf entgegengenommen werden konnte. So hatte man den Festnetzanschluss immer dabei. Auch konnte man über die App Telefone anrufen. Für diese Anrufe galten die selben Konditionen, wie wenn über den Festnetzanschluss telefoniert wurde. Auch diese App eignete sich besonders gut für Anrufe aus dem Ausland in die Schweiz. Der Angerufene sah dann die Telefonnummer des Festnetzanschlusses. Auch diese App wurde per Ende August 2017 eingestellt.


Neue Telefon-Apps
Dafür hat der Telekomanbieter TalkTalk kürzlich eine neuen Telefon-App lanciert. Gemäss Webseiteninfos kann mit der TalkTalk IP Call App über das Internet telefoniert werden. Die Abrechnung erfolgt analog Handy-Abo. Daher hat man innerhalb der Schweiz nicht einen besonders hohen Nutzen, wenn man sich aber im Ausland aufhält, so können mit der App die Roaminggebühren umgangen werden.

Als weitere Alternative scheint auch OpusTel sehr praktisch zu sein. Auf Prepaid-Basis kann für CHF 4.80 pro Monat eine Festnetznummer gelöst werden. Über die App kann somit auf den Festnetzanschluss zugegriffen werden. Für Anrufe auf Festnetzanschlüsse der Schweiz, Frankreich, Deutschland, USA und Kanada werden 2.9 Rappen pro Minute und 5 Rappen pro Anruf berechnet. Für Anrufe auf Mobilfunknummern gilt der Minutentarife von 24 Rappen. Beachtlich ist der geringe Datenverbrauch. Gemäss Webseite verbraucht das Telefonieren nur 0.15 MB pro Minute. Die Portierung der bestehenden Telefonnummer in die App kostet einmalig CHF 39.- exkl. MwSt.






12.10.17

Net+ soll anfangs 2018 neue Mobilfunkangebote lancieren

Gemäss Vorankündigung wird der Westschweizer Anbieter Net+ per Anfang 2018 als neuer Mobilfunkanbieter auftreten. Net+ wird das Mobilnetz von Sunrise nutzen. Net+ beliefert heute bereis über 160'000 Kunden mit Dienstleistungen für Internet, Telefonie und TV. In der Westschweiz sowie im Wallis werden die Produkte derzeit über die Partnernetzwerke La SEVJ, VOénergies, Net+ Léman, SEIC, SEFA, Net+ FR, SEIC-Télédis, Sinergy, Net+ Entremont, Esr und Sierre-Energie betrieben. Bald soll auch die Stadt Lausanne dazu kommen.






05.10.17

Für die Mehrheit steigen die Prämien der Krankenkassen überdurchschnittlich

aktualisiert*: 10. Oktober 2017

Für die Berechnung des durchschnittlichen Prämienanstiegs wird oft das Standardmodell mit der tiefsten Franchise verwendet. Der Haken? Nur eine Minderheit ist mit diesem Modell versichert. Die meisten haben bereits ein alternatives Modell oder eine höhere Franchise gewählt. Und genau diese Prämien schlagen im nächsten Jahr meist mehr als 4% auf. Gerade für Kinder erhöhen sich die durchschnittlichen Prämien in einigen Kantonen um bis zu 16%.

Die in diesem Bericht verwendeten Zahlen zum Versichertenbestand (2016) und den Prämien der Schweizer Krankenkassen (2018, ungewichtet) stammen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Letzte Woche kommunizierte der Bundesrat einen durchschnittlichen Prämienaufschlag von 4%. Dies gilt für Erwachsene mit dem Standardmodell und der tiefsten Franchise. Dieses Modell betrifft jedoch nur rund 14% der ganzen Schweizer Bevölkerung und knapp 19% der Menschen, die älter als 25 Jahre sind. Zwei Drittel der in der Schweiz lebenden Personen sind durch ein alternatives Modell wie HMO, Hausarzt oder Telmed versichert. Diese Prämien schlagen im nächsten Jahr meist überdurchschnittlich stark auf.


Überdurchschnittlicher Anstieg der Prämien für Kinder unter 19 Jahren
Der grösste durchschnittliche Anstieg ist bei den Prämien für Kinder bis 18 Jahren zu finden. Das HMO-Modell mit der höchsten Franchise schlägt in den Kantonen Schaffhausen, Neuenburg und Graubünden um über 12% auf, in Fribourg gar 16%. 10% der Kinder sind über das HMO-Modell versichert und mehr als ein Drittel der Kinder über ein Hausarzt-Modell. Dieses schlägt mit der höchsten Franchise über alle Kantone um 6.5% auf. Die Aufschläge der tiefsten Franchise bewegen sich durchschnittlich um die 4%. Je nach Kanton und Modell können die Aufschläge aber auch tiefer oder um einiges höher ausfallen.


Für die meisten jungen Erwachsenen steigen die Prämien durchschnittlich zwischen 5 und 6.5%
Drei Viertel der jungen Erwachsenen (19–25 Jahre) sind über ein alternatives Modell versichert. Ein Zehntel hat das HMO-Modell gewählt, das mit der tiefsten Franchise durchschnittlich um 6.3% aufschlägt. Die grössten Erhöhungen (12–14%) erfolgen in den Kantonen Fribourg, Jura, Neuenburg und Wallis. 40.9% sind über das Hausarzt-Modell versichert, das durchschnittlich um 5.1% und in einigen Kantonen bis zu 8% zunimmt.


Auch die alternativen Modelle und höheren Franchisen für Erwachsene steigen stärker
Am geringsten fallen die Aufschläge beim Telmed-Modell aus. Für die tiefste Franchise sind es 3.5 und für die höchste 3.8% im Durchschnitt über alle Kantone. 36.4% der Erwachsenen nutzen ein Hausarzt-Modell. Dieses nimmt je nach Kanton durchschnittlich um 2.3–9.5% zu. Mit der Franchise 300 schlagen die alternativen Modelle für Erwachsene über die ganze Schweiz im Durchschnitt um 4.3% auf. Mit der höchsten Franchise sind es 4.7%.


Fazit
Allgemein zeigt sich, dass sich besonders die günstigeren Prämien, also die alternativen Modelle und die höheren Franchisen um einiges mehr aufschlagen. Die tatsächlichen Aufschläge sind jedoch stark vom Wohnkanton und dem Modell abhängig. Fest steht, dass für die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung der durchschnittliche Aufschlag um einiges höher als 4% ausfällt.


Aufschläge ersichtlich im neuen Krankenkassenrechner von dschungelkompass
Im letzten Jahr testweise aufgeschaltet, wurde der neue Krankenkassenrechner von dschungelkompass.ch für dieses Jahr nochmals verbessert und erweitert. Anders als bei klassischen Vergleichsdiensten zeigt dschungelkompass für jedes Modell und Franchise die jährlichen Aufschläge bis zu fünf Jahre zurück (sofern Daten vorhanden sind). So sieht jeder Interessierte gleich, wie sich die Prämien verändert haben. Natürlich findet der Vergleichsrechner auch einfach die günstigsten Preise für das Jahr 2018, sogar unter Einbezug der optimalen Franchise anhand der tatsächlichen Gesundheitskosten der letzten Jahre.


* Unterschied zur ersten Version:
Die Prämien der Kinder sind je nach Anbieter von der Anzahl Kinder in der Familie abhängig. Um Verwirrungen zu vermeiden, werden in dieser Version nur die Prämien des ersten Kindes untersucht.

Unserer Tabellen zum Download
Die Medienmitteilung als PDF
Die Auswertungen als PDF




28.09.17

Anstieg der Krankenkassenprämien 2018 in acht Städten im Vergleich

Heute hat der Bundesrat die Krankenkassenprämien 2018 bekannt gegeben. dschungelkompass hat berechnet, um wie viel die einzelnen Modelle und Franchisen in acht Städten der Schweiz 2018 ansteigen werden. Untersucht wurden die Aufschläge der durchschnittlichen Prämie, sowie des jeweils günstigsten Angebots aller vier Modelle: Standard-, Hausarzt-, HMO- und Telmed-Modell. Die Aufschläge sind ziemlich unterschiedlich.

Der Bundesrat hat nur die 300er-Franchise im Standardmodell verglichen. dschungelkompass schaut genauer hin: Untersucht wurde nicht der Durchschnitt eines Kantons, der aus mehreren Regionen bestehen kann, sondern einer expliziten Stadt, und zwar von Luzern, Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genf, Lugano und Chur. Neben dem Standard-Modell wurden auch die alternativen, günstigeren Modelle wie Hausarzt, HMO und Telmed verglichen. Deshalb liefern diese Daten eine andere Sichtweise auf die Prämienentwicklung.

2500er-Franchise und Hausarzt-Modell schlagen durchschnittlich am meisten auf
Hier wurden die durchschnittlichen Prämien der Jahre 2018 und 2017 miteinander verglichen. Im Vergleich zum Vorjahr schlagen die Prämien des Hausarzt-Modells unter den acht untersuchten Städten am meisten auf. Bei der 300er-Franchise sind es 5% und bei der 2500er sogar 6.1%. Die kleinsten Aufschläge sind bei beiden Franchisen des Telmed-Modells zu finden. Beim HMO-Modell erhöhen sich die Prämien für die 300er-Franchise gegenüber dem Standard-Modell, bei den Franchisen 2500 ist es umgekehrt: Durchschnittlich schlagen diese mehr auf als die Prämien der Franchisen 300.



Aufschläge der günstigsten Angebote je Modell und Franchise
dschungelkompass verglich die Aufschläge des jeweils günstigsten Angebots der beiden Jahre. Der kleinste Aufschlag von 1.4% verzeichnet Lugano für die 2500er-Franchise beim Hausarzt-Modell. In Bern sinken die Prämien des günstigsten Angebots im Hausarzt-Modell für beide Franchisen sogar um 1.3% resp. 1.9%. Auch bei diesem Vergleich zeigt sich, dass die höchsten Franchisen über alle Modelle tendenziell mehr aufschlagen, als die tiefste Franchise. Besonders die günstigsten Angebote des HMO- und Telmed-Modells sind an vielen Orten von hohen Aufschlägen betroffen.



Preisspanne vom günstigsten zum teuersten Modell
Dieser Vergleich zeigt jeweils die günstigste und teuerste Prämie für die acht Orte aller vier Modelle. Die grössten Differenzen wurden in den Städten Lugano, Genf, Basel und Bern festgestellt. Das teuerste Angebot kostet monatlich bis zu CHF 346.- mehr als das günstigste. Die Preisspannen in Chur und Luzern sind im Vergleich zu den anderen Regionen eher moderat. Je nach Modell und Franchise liegen Unterschiede zwischen CHF 55.- und CHF 138.- vor. Während in Genf die Spanne für das Hausarzt- und Standardmodell bei über CHF 300.- liegt, beträgt sie beim HMO-Modell nur CHF 20.- bzw. CHF 30.- für die 2500er-Franchise.



Aufschläge ersichtlich im neuen Krankenkassenrechner von dschungelkompass
Im letzten Jahr testweise aufgeschaltet, wurde der neue Krankenkassenrechner von dschungelkompass.ch für dieses Jahr nochmals verbessert und erweitert. Anders als bei klassischen Vergleichsdiensten zeigt dschungelkompass für jedes Modell und Franchise die jährlichen Aufschläge bis zu fünf Jahre zurück (sofern Daten vorhanden sind). So sieht jeder Interessierte gleich, wie sich die Prämien verändert haben. Natürlich findet der Vergleichsrechner auch einfach die günstigsten Preise für das Jahr 2018, sogar unter Einbezug der optimalen Franchise anhand der tatsächlichen Gesundheitskosten der letzten Jahre.


Fazit
Wie jedes Jahr, schlagen auch 2018 die Prämien auf. Sie variieren je nach Ort, Franchise und Modell stark. Auffallend ist, dass sich die Kosten der höchsten Franchise, der alternativen Modelle im Durchschnitt sowie auch der günstigsten Angebote am meisten erhöhen. Die Prämien auf dschungelkompass.ch zu vergleichen lohnt sich für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz, besonders aber in Genf, Lugano, Bern und Basel. Weitere Vergleiche werden folgen.




28.09.17

Die Krankenkassenprämien 2018 sind online und können verglichen werden

Im letzten Jahr hatte dschungelkompass einen neuen Krankenkassenvergleich lanciert. Für dieses Jahr wurde er nochmals erweitert. Bei jedem Angebot werden neben den Kosten auch die Aufschläge zu den Vorjahren angezeigt. Sofern Daten vorhanden sind, kann der Rechner die Aufschläge bis zu fünf Jahren zurück anzeigen. So ist gleich ersichtlich, wie sich die Prämie des aktuellen Angebotes entwickelt haben. Damit dies möglich ist, wurden ca. 1.5 Millionen Angebote über sechs Jahre in den Rechner eingelesen.

Der Prämienverlauf der letzten 5 Jahre
Bei jedem Angebot werden neben den Kosten auch die Aufschläge zu den Vorjahren angezeigt. Sofern Daten vorhanden sind, kann der Rechner die Aufschläge bis zu fünf Jahren zurück anzeigen. So ist gleich ersichtlich, wie sich die Prämie des aktuellen Angebotes entwickelt haben. Damit dies möglich ist, wurden ca. 1.5 Millionen Angebote über sechs Jahre in den Rechner eingelesen.

Die optimale Franchise
Auch in diesem Jahr gibt des die Funktion "Optimale Franchise berechnen". Diese Funktion richtet sich vorwiegend an Personen, die nicht sicher sind, ob sie eigentlich die beste Franchise gewählt haben. Wenn die ungefähren Kosten für Arzt und Spital eines Jahres eingegeben werden, so kann der Vergleich aus den Kosten und Prämien ausrechnen, mit welcher Franchise man am günstigsten fahren würde.

Viel Spass beim Vergleichen und Sparen!
Übrigens, wer wechseln möchte, muss seine derzeitige Grundversicherung bis spätestens Ende November 2017 gekündigt haben.

Hier geht es zum Krankenkassenvergleich.




20.09.17

Swisscom lanciert neues inOne Mobile Prepaid mit neuen Daten- und Kombipaketen

Gemäss Mitteilung von Swisscom ist ab dem 26. September ein neues Prepaid-Angebot verfügbar. Es heisst inOne Mobile Prepaid und ersetzt das bisherige Natel Easy Smart. Bestehende Natel Easy Smart-Kunden behalten ihr aktuelles Angebot und müssen aktiv werden, wenn sie auf das neue inOne Mobile Prepaid wechseln wollen.




Quelle: Swisscom.ch

Standardtarif
Am Grundangebot hat sich grundsätzlich nichts verändert. Nach wie vor gilt der Minutentarif von 29 Rappen, für Gespräche bis zwei Stunden werden maximal 3 Minuten verrechnet. Der Preis pro SMS mit 15 Rappen bleibt gleich. Auch der Standardtarif für die Datennutzung bleibt bestehen. Pro Nutzungstag werden CHF 2.- verrechnet. Neu wurde aber die Downloadgeschwindigkeit von 2 auf 10 Mbit/s angehoben, wodurch nun auch flüssig Videos gestreamt werden können. Bisher wurde mit dem Standardtarif die Geschwindigkeit auf 0.256 Mbit/s reduziert, wenn das monatliche Kontingent von 4 GB verbraucht wurde. Dieses Kontingent wurde neu auf 10 GB pro Monat erhöht.


Neue Datenpakete
Mit dem neuen Angebot sind auch neue Datenpakete verfügbar. Das Paket mit 500 MB kostet CHF 8.90, 1.5 GB kosten CHF 19.90. Im Vergleich zu vorher wurden die Datenpakete günstiger (bisher kosteten 100 MB CHF 9.-, 400 MB CHF 19.- und 1 GB CHF 29.-). Die Datenpakete sind für 30 Tage gültig, nicht gebrauchtes Datenvolumen verfällt nach dieser Frist. Sofern genügend Prepaid-Guthaben vorhanden ist, wird ein abonniertes Datenpaket nach 30 Tagen oder nach Verbrauch des Datenvolumens automatisch erneuert. Beträgt das Guthaben zu diesem Zeitpunkt weniger als der Paketpreis, gilt bis zur nächsten Aufladung der Standardpreis von CHF 2.- pro Nutzungstag.


Neue Kombipakete S, M und L
Mit dem inOne Mobile Prepaid werden auch neue Kombipakete lanciert. Es gibt drei Ausführungen:

inOne Mobile Prepaid S
CHF 4.90.- für 30 Tage enhält:
- unlimitierte SMS innerhalb der Schweiz
- 250 MB Datenvolumen

inOne Mobile Prepaid M
CHF 14.90.- für 30 Tage enhält:
- unlimitierte SMS innerhalb der Schweiz
- unlimitierte Anrufe (im Rahmen des Eigengebrauchs) auf eine vordefinierte Swisscom Mobile oder Festnetznummer.
- 500 MB Datenvolumen

inOne Mobile Prepaid L
CHF 24.90.- für 30 Tage enhält:
- unlimitierte SMS innerhalb der Schweiz
- unlimitierte Anrufe (im Rahmen des Eigengebrauchs) auf fünf vordefinierte Swisscom Mobile oder Festnetznummern.
- 1 GB Datenvolumen

inOne Mobile Prepaid kids (bis 18 Jahre)
Für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren ist eine weitere Option erhältlich. Sie kostet CHF 9.90 für 30 Tage und enthält:
- unlimitierte SMS innerhalb der Schweiz
- unlimitierte Anrufe (im Rahmen des Eigengebrauchs) auf fünf vordefinierte Swisscom Mobile oder Festnetznummern.
- 300 MB Datenvolumen
Weiterhin besteht die Sponsoring-Funktion. Ein Erwachsener mit einem Privatkunden-Mobile-Abo von Swisscom kann einen festgelegten Betrag (mind. CHF 10.-) jeweils am 1. Tag des Monates automatisch auf das Guthaben des Kindes übertragen.


Wenn das inklusive Datenvolumen aufgebraucht ist, gilt der Standardtarif von CHF 2.- pro Nutzungstag oder es kann zusätzlich ein Datenpaket gekauft werden. Die Kombipakete sind für 30 Tage gültig und erneuern sich nach Ablauf automatisch, sofern genügend Prepaid-Guthaben vorhanden ist. Wenn das Guthaben für die Erneuerung nicht ausreicht, gilt der Standardtarif. Sobald neues Guthaben aufgeladen wird, erneuert sich das zuvor abonnierte Kombipaket automatisch. Die automatisch Erneuerung kann unter cockpit.swisscom.ch deaktiviert werden.



Einschätzung von dschungelkompass.ch
Es ist begrüssenswert, dass Swisscom die Preise für die Datenpakete senkt und auch neue flexiblere Kombipakete anbietet. Die Erhöhung der Downloadrate von 2 auf 10 Mbit/s ist ein grosser Vorteil, da nun auch Videos ruckelfrei gestreamt werden können. Allerdings ist der Minutentarif von 29 Rappen nach wie vor ziemlich hoch. Ob die Gratisanrufe auf vordefinierten Swisscom-Nummern die im Januar 2016 für neue und bestehende Kunden eingeführte Änderung des einst attraktiveren Gesprächstarifs, die sogar vom Kassensturz bemängelt wurde, wettmacht, sei dahingestellt. Jedenfalls wird ein direkter Vergleich mit anderen Angeboten dadurch schwieriger.
PCtipp gibt dem Angebot aufgrund der vordefinierten Nummern in einem aktuellen Artikel einen Minuspunkt. Denn gemäss Abklärungen von PCtipp könne nur eine Nummer kostenfrei geändert werden. Für jede weitere Änderung werde eine Gebühr von CHF 2.- fällig.



Die neuen Angebote sind ab dem 26.September verfügbar und bereits jetzt im Tarifrechner enthalten. (Allerdings können auf die Gratisanrufe auf die vordefinierten Swisscom Mobile oder Festnetznummern aus berechnungstechnischen Gründen nicht eingegangen werden.)






15.09.17

Die Preise des iPhone 8 mit Abo und Prepaid im Vergleich

Seit heute können die neuen iPhone-Modelle bei den Schweizer Telekomanbietern vorbestellt werden. Die Anbieter Swisscom, Salt, Sunrise und UPC haben ihre Verkaufspreise bekannt gegeben. dschungelkompass hat die Kosten mit und ohne Abo analysiert und zeigt für zwei Nutzertypen auf, was am günstigsten ist – ob Kombi-Kauf von iPhone mit Abo oder Prepaid mit separatem Handykauf. Dabei fällt auf, dass die Kosten ohne Vertragsbindung oft tiefer sind.

Ohne Abo ist das iPhone 8 mit einer Speicherkapazität von 64 GB ab CHF 799.- erhältlich. Mit dem Abschluss eines Abos kann das Gerät jedoch günstiger bezogen oder in Raten abbezahlt werden. dschungelkompass wollte herausfinden, was sich mehr lohnt: der Kauf zusammen mit einem Abo oder separat mit Prepaid.

Der Mittelnutzer
Wer monatlich vier Stunden telefoniert und 1 GB Daten nutzt, fährt in der Vollkostenrechnung am günstigsten, wenn er ein Abo oder Prepaid bei einem kleineren Anbieter abschliesst und das iPhone separat kauft. Für Gerät und Nutzung inkl. einem Anteil an Roaming-Kosten** auf 24 Monate berechnet, bietet Wingo und UPC mit CHF 1639.- das günstigste Angebot. Aber auch bei Aldi, Yallo, M-Budget oder Coop Mobile fallen weniger als CHF 100.- Mehrkosten an. Aufgrund einer Aktion belegt Salt den zweiten Platz mit CHF 1756.-. Bei Sunrise entstehen mit Prepaid Kosten von CHF 2079.- und bei Swisscom CHF 2369.-. Auch ohne Roaming-Kosten ergibt sich die gleiche Rangliste.



Der unlimitierte Nutzer
Wer innerhalb der Schweiz unlimitiert telefonieren und surfen möchte, kommt mit einem neuen Prepaid-Angebot von Sunrise innerhalb von zwei Jahren am günstigsten. Inklusive einem Anteil an Roaming** entstehen Gesamtkosten von CHF 1999.-. Eine heute angekündigte Aktion von Salt mit einem Gratis-Gerät für Neukunden des unlimitierten Abos “Plus Swiss“ übertrifft dies jedoch mit den Gesamtkosten von CHF 1756.-. Mit Coop Mobile, Wingo und Yallo entstehen Gesamtkosten von rund CHF 2200.-. Bei Swisscom kostet das Gleiche CHF 2369.- und mit einem Abo von Sunrise CHF 2401.-.


Wie verglichen wurde
Um die Vollkosten über zwei Jahre ausfindig zu machen, wurden jeweils die günstigsten Angebote je Anbieter – aus Nutzungsprofil und evtl. vergünstigtem Gerätepreis – berechnet.

**Um auch Abos zu berücksichtigen, bei denen das Roaming inklusive ist, wurde ein Betrag von CHF 200.- angenommen. Dieser Betrag steht für eine gelegentliche Nutzung in Europa während zwei Jahren. Für Swisscom inOne wurden nur CHF 50.- Roaming-Kosten angenommen, da ein Anteil an Gesprächen und Datenvolumen bereits im Abo enthalten ist, bei Yallo und Salt CHF 100.-, da monatlich 200 MB enthalten sind, bei UPC 0.-, da das Abo in Europa ohne Mehrkosten gleich wie in der Schweiz genutzt werden kann. Einfachheitshalber wurde auf komplexe Roamingprofil-Berechnungen verzichtet. Je nach Nutzung, Aufenthaltsland und Anbieter können diese Kosten stark variieren.

Fazit
Aus diesem Vergleich geht hervor, dass Kunden, die auf ihr Budget schauen, in den meisten Fällen besser fahren, wenn sie ihr iPhone separat kaufen und unabhängig davon nach dem günstigsten Abo oder Prepaid Ausschau halten. Ein zusätzlicher Vorteil beim separaten Handykauf ist die kürzere Mindestvertragsdauer. Je nach Nutzungsverhalten können die Kosten aber auch höher ausfallen, wenn z. B. auch Telefonate ins Ausland geführt werden oder wenn viel Roaming genutzt wird. Es lohnt sich auf jeden Fall, vor dem Kauf eines neuen Gerätes auf dschungelkompass.ch einen Kostenvergleich für die gesamte Nutzungs- und Vertragsdauer zu machen und sich nicht einfach von vergünstigten Gerätepreisen leiten zu lassen, rät der Geschäftsführer des Tarifrechners, Oliver Zadori. Um dies zu erleichtern, wurden die meisten bereits publizierten Gerätepreise mit den aktuellen Abos im Tarifrechner auf dschungelkompass.ch online gestellt.





25.08.17

Die Prepaid-Flatrate ab 40 Franken

Sunrise unterbietet Schweizer Flatrate-Abos mit Prepaid

Sunrise lanciert eine neue Flatrate-Option für Prepaid-Kunden. Unlimitierte Telefonie, SMS- und Datennutzung zur vollen Geschwindigkeit kosten im 3-Monatsabo noch CHF 40.-. Damit unterbietet Sunrise alle anderen Flatrate-Abos für die Nutzung innerhalb der Schweiz, sogar die eigenen.

Als dschungelkompass.ch gegen Ende 2011 gegründet wurde, war in der Schweiz erst ein Abo mit unbegrenzter Flatrate verfügbar (das jedoch auf 2 GB begrenzt war) und monatlich CHF 169.- gekostet hat. Darauf folgten ähnliche Angebote, auch von weiteren Anbietern, die zunehmend günstiger wurden. Gegen 2015 erfolgte ein weiterer Preisrutsch mit günstigen Abos, die unbegrenzte Telefonie und zu dieser Zeit weitreichende Datenmengen beinhalteten. Seit Ende letzten Jahres liegen die Kosten für die günstigsten unbegrenzten Angebote bei CHF 55.-. Dies wird heute erneut, diesmal von Sunrise, preislich unterboten.

Die neue Flatrate-Option für Prepaid
Im Mai lancierte Sunrise ein neues Prepaid-Angebot, das unbegrenztes Telefonieren, SMS Versenden und unbegrenztes Surfen zur vollen Geschwindigkeit für CHF 2.50 pro Nutzungstag möglich machte. Preislich lohnt sich dieses Angebot für die tägliche Nutzung nicht unbedingt, da andere günstiger sind. Neu ist es aber als Monatsoption erhältlich: “Prepaid Unlimited 30 days“ kostet für 30 Tage CHF 50.- und unterbietet somit preislich alle bisherigen Flatrate-Angebote für unbegrenzte Nutzung innerhalb der Schweiz.

Noch günstiger im 3-Monatsabo
In Kürze wird eine zweite Option verfügbar sein, die für 90 Tage gültig ist und CHF 120.- kostet, also CHF 40.- pro Monat. Somit ist dieses Prepaid-Angebot sogar noch günstiger als ein vergleichbares Abo von Sunrise selbst. Das Abo “Mobile Unlimited“ bietet (ausser gewissen Roamingoptionen) dieselben Eigenschaften und kostet mit CHF 65.- (in Kombination mit Festnetz CHF 55.-) deutlich mehr.

Vergleich zu anderen Anbietern
Die bisher günstigsten Angebote für die unlimitierte Kommunikation innerhalb der Schweiz stammten von Coop Mobile und Wingo für CHF 54.90 resp. CHF 55.-. Yallo verlangt für eine unbegrenzte Flatrate CHF 58.-, Salt CHF 59.- und Swisscom CHF 70.-, die aber alle ein gewisses Roaming-Guthaben innerhalb der EU einschliessen. Folgende Tabelle zeigt die günstigsten Flatrate-Angebote für die unbegrenzte Nutzung innerhalb der Schweiz:


Nicht jeder braucht eine Flatrate
In letzter Zeit wurden immer mehr günstige Abos für rund CHF 30.- lanciert, die unbegrenzte Anrufe und ein paar Gigabyte Datenvolumen enthalten. Diese reichen für Kunden aus, die nicht dauernd online sein wollen oder grosse Datenmengen herunterladen, um z.B. Videos zu streamen. Rund die Hälfte aller Nutzer des Tarifrechners von dschungelkompass.ch gibt an, dass sie nicht mehr als ein Gigabyte Daten nutzen wollen. Folgende Tabelle zeigt günstigere Alternativen, die mind. 2 GB und eine Telefonie-Flatrate enthalten:


Fazit
Die neue Prepaid-Option von Sunrise für CHF 40.- oder 50.- ist für die unbegrenzte Nutzung innerhalb der Schweiz das derzeit günstigste Angebot. Je nach Nutzung empfiehlt sich jedoch ein anderes Abo, das Anrufe ins Ausland oder Roaming beinhaltet. Wer keine Daten-Flatrate benötigt, findet durchaus noch günstigere Angebote. Interessierte können mit dem Tarifrechner unter dschungelkompass.ch/tarifrechner.xhtml die für sich besten Angebote kostenlos berechnen lassen – auch unter Berücksichtigung von Anrufen ins Ausland und weltweitem Roaming.





22.08.17

Sunrise lanciert Roaming-Option mit 5 GB für die Nachbarländer

Sunrise lanciert ein neues Roaming-Datenpaket für die Nachbarländer der Schweiz. Die neue Option "travel data unlimited 5 borders" enthält unlimitierte Daten mit 5 GB Highspeed Datenvolumen. Wenn die 5 GB aufgebraucht sind, kann für den Rest des Monates kostenlos mit reduzierter Geschwindigkeit (256 kbit/s) unlimitiert weitergesurft werden. Um wieder die volle Geschwindigkeit nutzen zu können, kann das Paket erneut aktiviert werden. Die Option "travel data unlimited 5 borders" kostet CHF 69.- (bis zum 20. Oktober 2017 gilt der Spezialpreis von CHF 39.-).

Das neue Datenpaket ist ab sofort verfügbar und kann per SMS mit dem Text "unlimited 5c" an die Nummer 5522 oder über das Roaming Cockpit aktiviert werden. Anders als die bestehenden Datenpakete ist das neue "travel data unlimited 5 borders" nur in Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich und Liechtenstein gültig. Dass nach dem Verbrauch der 5 GB mit reduzierter Geschwindigkeit kostenlos weitergesurft werden kann, ist derzeit unter den Schweizer Anbietern einzigartig.

Das Datenpaket ist ab Kaufdatum für drei Monate gültig, die Nutzungslaufzeit beträgt einen Monat ab Aktivierungsdatum. Das heisst, dass es auch im Voraus gekauft werden kann. Sobald es im Ausland zum ersten Mal genutzt wird, wird es aktiviert und die 30 Tage beginnen zu zählen.
Die neue Option "travel data unlimited 5 borders" ist für alle Freedom, MTV, internet und ältere Abos verfügbar, jedoch nicht für Prepaid.

Der reguläre Preis von CHF 69.- für das Datenvolumen von 5 GB in den Nachbarländer ist durchaus konkurrenzfähig, obwohl 5 GB für Roaming eher hoch ist. Swisscom bietet ein Datenpaket mit 3 GB zum selben Preis von CHF 69.- an, das jedoch in der ganzen EU gültig ist. Salt verlangt CHF 39.- pro Gigabyte.




16.08.17

yallo Swiss mit mehr Datenvolumen und neuer Option Dayspeed

yallo gibt heute gleich mehrere Verbesserungen ihrer Abos bekannt. So werden Datenvolumen und Geschwindigkeit erhöht, sowie eine neue Zusatzoption für Datengebrauch lanciert. Die Änderungen nachfolgend im Detail:

yallo Swiss
Die Surfgeschwindigkeit wurde von 21 auf 100 Mbit/s erhöht. Das Highspeed-Datenvolumen wurde von 1 auf 1.5 GB angehoben. Wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, werden standardmässig nicht mehr zwei Rappen pro Megabyte verrechnet, sondern es kann gratis mit reduzierter Geschwindigkeit (128 kbit/s) weitergesurft werden. Um wieder eine schnellere Verbindung zu erreichen, kann die Option "yallo dayspeed" gebucht werden. Für CHF 1.20 pro Tag kann täglich bis zu einem Gigabyte mit der vollen Geschwindigkeit weitergesurft werden. Diese Option ist standardmässig eingeschaltet. Die Kunden werden per SMS darüber informiert, sobald sie das Highspeed-Datenvolumen von 1.5 GB aufgebraucht haben. Die Option lässt sich mit einem SMS mit dem Text "DAYSPEED STOP" an die Nummer 255 deaktivieren. Mit einem SMS mit dem Text "DAYSPEED START" an 255 kann sie wieder aktiviert werden.

Wer nicht von der Option dayspeed gebrauch machen will, kann weiterhin zusätzliche Datenpakete buchen. Das Datenpaket mit 1 GB ist für CHF 15.- erhältlich, 2 GB für CHF 20.-, 5 GB für CHF 30.- und 10 GB für CHF 50.-. Die Datenpakete können per SMS aktiviert werden. Beispiel: Text "1GB" an die Nummer 255.

Die Einführungspromotion von yallo Swiss ist nicht mehr erhältlich. Bisher galt der Rabatt von CHF 10.- auf die Grundgebühr für die ersten 6 Monate. Im Gegenzug wurde die Mindestvertragsdauer von 12 Monaten aufgehoben, neu gilt eine Kündigungsfrist von 60 Tagen.

Auch die bestehenden Kunden von yallo Swiss erhalten automatisch die neuen Konditionen.

yallo Swiss XL
Seit heute ist zusätzlich das yallo Swiss XL erhältlich. Grundsätzlich gelten die gleichen Bedingungen wie bei yallo Swiss, die XL-Version enthält dafür 10 anstatt 1.5 GB und kostet CHF 49.- anstatt 29.-.

yallo Postpaid
Das yallo Postpaid für CHF 39.- enthält weiterhin 1.5 GB Datenvolumen mit bis zu 100 Mbit/s. Neu ist die Option dayspeed auch für dieses Abo verfügbar. Das yallo Postpaid enthält neben einer Telefonie-Flatrate für die Schweiz auch unbegrenzte Anrufe ins europäische Ausland. Neu gilt die Flatrate auch für Anrufe in das Fest- und Mobilnetz nach Kosovo.

Alle Änderungen wurden im Tarifrechner von dschungelkompass übernommen.




06.07.17

Neue Studie: So viel kostet das Roaming in beliebten Feriendestinationen

Sommerferien im Ausland: Handynutzung mit Standardtarif bis zu 191 Mal teurer als mit Zusatzabonnement

Wer die Sommerferien im Ausland verbringt und eine hohe Handy-Rechnung vermeiden will, sollte sich mit den Roaming-Tarifen beschäftigten: Im Extremfall kostet die Internetnutzung zum normalen Tarif über 191 Mal mehr als mit einem Zusatzabonnement. Dies zeigt eine von der Stiftung für Konsumentenschutz und dschungelkompass.ch erstellte Analyse der Roaming-Tarife in den bei Schweizern beliebten Feriendestinationen.

Die Stiftung für Konsumentenschutz und dschungelkompass.ch haben die Roaming-Kosten für Schweizer Handynutzer in beliebten Feriendestinationen (EU-Länder, Balkan, Thailand, USA/Kanada) berechnet. Anhand des Vergleichs (siehe unten) lassen sich folgende Schlussfolgerungen ziehen:

-Inklusiveinheiten nutzen
Bei einigen Abonnements sind eine limitierte oder unlimitierte Anzahl Gespräche, SMS und Daten (Internetnutzung) im Abonnementspreis inbegriffen. Je nach Angebot gilt dies für EU/Westeuropa oder die ganze Welt. Für Prepaid-Kunden gibt es keine Inklusiveinheiten, zudem sind die Roaming-Tarife in der Regel höher als bei Abonnements. Trotzdem: Nur wegen den Auslandaufenthalten ein teures Abonnement wählen, ist in der Regel nicht sinnvoll.

-Die richtige Option finden
Mit Zusatz-Abonnements fürs Roaming (sogenannte Optionen) kann man viel Geld sparen. Optionen sind sowohl für Prepaid-Kunden als auch für Kunden mit Abonnements erhältlich. Das Extrembeispiel liefert Salt: Eine Option über 100 MB Daten für die EU-Länder kostet 9.90 Franken. Wenn ein Prepaid-Kunde von Salt diese Option nicht löst und in einem EU-Land das Internet nutzt, kosten ihn die gleichen 100 MB exorbitante 1900 Franken – also über 191 Mal mehr, als wenn er eine Option gekauft hätte. Aber auch bei den anderen Anbietern gibt es sehr grosse Unterschiede zwischen den Standardtarifen und den Optionen. Mit dem Roaming-Tool unter dschungelkompass.ch/roaming können Handynutzer mit wenigen Klicks herausfinden, welche Inklusiveinheiten ihr Abonnement im Reiseland enthält, welche Tarife gelten und vor allem welche Optionen für den Auslandaufenthalt optimal sind. Weitere Tipps und Tricks wie man bei der Handynutzung im Ausland Kosten einsparen kann, finden sich im Merkblatt des Konsumentenschutzes.

-Bei Salt auf das Datum achten
Wenig kundenfreundlich sind die Optionen von Salt. Diese gelten nicht einen vollen Monat, sondern nur für eine bestimmte Rechnungsperiode, die jeweils vom 10. Tag des Monats bis zum 9. Tag des nachfolgenden Monats dauert. Löst man beispielsweise am 5. Juli eine Option, ist sie nur bis am 9. Juli gültig. Am 10. Juli wird sie automatisch erneut gelöst und in Rechnung gestellt. In einem solchen Fall kann es sich lohnen, die Option erst am 10. Juli zu kaufen und sie vor dem 10. August wieder zu kündigen. Bei den Resultaten (siehe unten) wurde angenommen, dass nur 1 Option benötigt wird.


Resultate
Eines vorweg: Rechnungsbeträge von mehreren tausend Franken sollten in der Praxis nicht mehr zustande kommen können. Bei Prepaid-Angeboten kann höchstens das vorhandene Guthaben abgebucht werden. Bei Abos haben mindestens Swisscom, Sunrise, Salt und UPC eine Blockierung des Roamings eingestellt, sobald der Betrag ein oder ein paar hundert Franken erreicht hat. In der Regel kann diese Blockierung vom Kunden angepasst werden.

Swisscom, Sunrise, Salt und UPC


Der Konsumentenschutz und dschungelkompass.ch haben die Roaming-Kosten für Prepaid-Nutzer sowie von Inhaber von Abonnements für vier beliebte Feriendestinationen (EU-Länder, Balkan,1 Thailand und USA/Kanada) untersucht. Basis für den Preisvergleich sind 5 Anrufe in die Schweiz (à 2 Minuten), 14 ankommende Anrufe (à 2 Minuten), 5 SMS und 500 MB Daten. Es fällt auf, dass die Standardtarife bei allen Anbietern massiv höher sind, als die Tarife eines Zusatzabonnements (Option). Wer zum Beispiel ein Prepaid-Handy von Salt hat, zahlt in den EU-Ländern mit den Optionen „Go Europe“ + „1 GB Daten“ 52.35 Franken. Zum Standardtarif würden die genau gleichen Leistungen unglaubliche 9547.40 Franken kosten. Auch bei Sunrise sind die Unterschiede zwischen Standardtarif und Option teilweise sehr gross, die tiefsten Standardtarife bietet Swisscom.

Die Preise in den EU-Ländern sind mit Option relativ nahe beisammen: Bei UPC kosten die 5 Anrufe in die Schweiz (à 2 Minuten), 14 ankommende Anrufe (à 2 Minuten), 5 SMS und 500 MB Daten 40.50 Franken, bei Swisscom sind es (Prepaid + Abo) 43.10 Fr., bei Salt (Prepaid + Abo) 52.35 Fr. und bei Sunrise sind es 51.40 Fr. (Abo), beziehungsweise 66.90 Fr. (Prepaid). Zu beachten ist, dass alle vier Anbieter Abonnements anbieten, bei denen die Handynutzung in den EU-Ländern ganz oder teilweise im Preis inbegriffen ist. Je nach Abonnement und Nutzung müssen deshalb für die erwähnten Leistungen keine Zusatzkosten bezahlt werden (dies wird in obiger Tabelle mit / 0.- dargestellt).
Grosse Preisunterschiede gibt es bei den übrigen Feriendestinationen: Da UPC ausserhalb der EU keine Optionen anbietet, ist sie die teuerste Anbieterin für USA/Kanada, Thailand und die Balkan-Länder*. Die Tarife (mit Option) von Salt, Sunrise und Swisscom liegen für die USA und Kanada relativ nahe beisammen, grössere Unterschiede gibt es für Thailand und die Balkan-Länder: Bei Swisscom fallen für beide Destinationen, je nach Abo, Kosten zwischen 48.80 und 67.70 Fr. an. Bei Sunrise sind es sowohl für Thailand als auch für die Balkan-Länder 116.15 Fr. (Abo), beziehungsweise 126.50 Fr. (Prepaid). Bei Salt sind es ebenfalls für beide Destinationen je 330.95 Fr. (Abo und Prepaid). Salt ist damit rund 6 Mal teurer als Swisscom.

*Balkan-Länder: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien OHNE Kroatien


M-Budget, Coop Mobile, Wingo und yallo

Fazit
Der Vergleich vom Konsumentenschutz und dschungelkompass.ch zeigt, dass bei der Handynutzung im Ausland nach wie vor sehr hohe Kosten entstehen können. „Nach wie vor tut jeder Handybesitzer gut daran, sich vor dem Auslandaufenthalt über die für ihn geltenden Tarife zu informieren und allenfalls eine passende Option zu kaufen. Dies gilt auch für Inhaber der teuersten Abonnements“, sagt Oliver Zadori, Telekom-Experte von dschungelkompass.ch.


Tipps auf einen Blick
-Prüfen Sie unter dschungelkompass.ch/roaming, ob in Ihrem Abonnement Gespräche, SMS und Daten (Internetnutzung) ganz oder teilweise im Preis inbegriffen sind.
-Prüfen Sie unter dschungelkompass.ch/roaming, welches Zusatzabonnement (Option) für Ihren Auslandaufenthalt optimal ist.
-Kaufen Sie Ihr Zusatzabonnement online wie folgt:
-Salt: salt.ch/de/options/
-Sunrise: cockpit.sunrise.ch
-Swisscom: cockpit.swisscom.ch
-UPC: upc.ch/de/mobile/mobile-options/
-Weitere Tipps und Tricks finden Sie im Merkblatt des Konsumentenschutzes.





04.07.17

M-Budget Prepaid lanciert neue Optionen: Value Pack Small, Value Pack Big und Data Pack

Für M-Budget Prepaid Kunden stehen neue Optionen zur Verfügung. Bisher kostete eine Gesprächsminute in alle Schweizer Netze 28 Rappen, ein SMS 10 Rappen und ein Megabyte 28 Rappen. Die neuen Optionen eignen sich für Wenig- bis Mittelnutzer. Im Detail enthalten sie folgende Einheiten:

Value Pack Small
300 MB
30 Minuten
30 SMS
Für monatlich CHF 9.80

Value Pack Big
2000 MB
2000 Minuten
2000 SMS
Für monatlich CHF 28.80

Data Pack
1500 MB
Für monatlich CHF 12.80

Alle Optionen sind jeweils für 30 Tage gültig. Nicht verbrauchte Einheiten können nicht übertragen werden. Mehrere Value Packs können gleichzeitig aktiviert werden Die Gratisminuten sind innerhalb der Schweiz gültig.
Die neuen Value Packs sind im Tarifrechner enthalten.

Wie die Value Packs aktiviert werden:
Die Value Packs nur in den Filialen der Migros oder Melectronics verfügbar. Dort können die Packs in Form einer Gutscheinkarte gekauft werden. Nach dem Bezahlen an der Kasse erhält man einen Aktivierungscode. Um das Pack zu aktivieren, soll man der Anleitung auf der Quittung folgen.

Fazit von dschungelkompass:
Die Preise scheinen sehr konkurrenzfähig. Das Value Pack Small ähnelt sehr der Prepaid-Option Budget 10 von Sunrise. Diese kostet 20 Rappen mehr, enthält gleich viele SMS und Datenvolumen, sowie 30 Anrufe, die bis zu 120 Minuten dauern können. Das Value Pack Big ähnelt sehr der Option Smart Flat von Aldi Mobile. Diese bietet für den Aufpreis von 10 Rappen unbegrenzte Anrufe, unbegrenzte SMS und das gleiche Datenvolumen. Dass die Value Packs nur physisch an den Kassen der Migros erhältlich sind und nicht wie die Optionen anderer Anbieter per SMS aktiviert werden können, könnte sich als umständlich erweisen.





22.06.17

Lebara lanciert neue unlimitierte Optionen, eine unlimitierte Datenflatrate und ändert die internationalen Tarife

Lebara hat sein Portfolio erneuert und bietet neue Tarife, wie auch Zusatzoptionen mit unlimitierter Telefonie an. Auch die Standardtarife für das Prepaid-Angeobt "Lebara Plus" haben sich geändert. Neu ist eine unlimitierte Daten-Flatrate für CHF 39.- erhältlich.

Standardtarife:
- Das Telefonieren in der Schweiz kostet neu CHF 1.50 pro angebrochene 30 Minuten. Diese Minutenpakete sind bis um Mitternacht gültig und können nicht auf den nächsten Tag übertragen werden.
- SMS innerhalb der Schweiz und ins Ausland kosten 15 Rappen. Die SMS-Option mit 50 SMS zu CHF 2.90 bleibt bestehen.
- Die Datennutzung kostet CHF 1.50 pro Nutzungstag und bietet 60 MB mit der 4G-Geschwindigkeit (100 Mbit/s), danach kann gratis mit reduzierter Geschwindigkeit von 0.256 Mbit/s weitergesurft werden. Alternativ können auch Datenpakete gekauft werden.
- Bei der Telefonie von der Schweiz ins Ausland gibt es eine neue Unterscheidung. Die meisten Länder werden zum Minutentarif verrechnet, für einige Länder* gelten automatische Minutenpakete. Ein Paket kostet CHF 1.- und beinhaltet 10 Minuten Gesprächszeit. Ein angebrochenes Minutenpaket kann auch für Anrufe in andere Länder verwendet werden. Um Mitternacht verfallen allfällig vorhandene Restminuten.


Wer viel Telefoniert oder auch Daten nutzen möchte, kann eine der drei neuen Optionen aktivieren:

Lebara Swiss, CHF 29.-/Monat
Beinhaltet unlimitierte Anrufe innerhalb der Schweiz, unlimitierte SMS und 1.5 GB Datenvolumen.

Lebara Europe, CHF 39.-/Monat
Neben unlimitierten Anrufen und SMS innerhalb der Schweiz gelten die unlimitierten Anrufe auch in die Fest- und Handynetze von 29 Länder** in Europa. Monatlich sind zudem 3 GB Datenvolumen enthalten.

Lebara World, CHF 49.-/Monat
Neben unlimitierten Anrufen und SMS innerhalb der Schweiz sind 1000 Gratisminuten für 81 Länder*** enthalten. Monatlich sind zudem 3 GB Datenvolumen enthalten.


Bei allen drei Optionen gilt, dass nach dem Erreichen des Datenvolumens gratis weitergesurft werden kann, jedoch mit reduzierter Geschwindigkeit. Für mehr schnelles Datenvolumen kann ein Zusatzpaket hinzugebucht werden.


Lebara Data, CHF 39.-/Monat
Neu ist ein Angebot mit unlimitiertem Datenvolumen (max. 21 Mbit/s) erhältlich. Anders als bei anderen Datenabos ist, dass die SIM-Karte auch für Anrufe verwendet werden kann. Der Minutentarif von 50 Rappen und die Verbindungsgebühr von 30 Rappen pro Anruf ist ziemlich hoch. Wer aber vorwiegend unlimitiert Daten nutzen möchte und höchst selten einen Anruf tätigen möchte, fährt mit dem neuen Angebot sehr günstig. Dies ist die bisher günstigste unlimitierte Datenflatrate auf Prepaid-Basis der Schweiz.


Alle neuen Tarife und Optionen sind im Tarifrechner enthalten.




* Für diese Länder gelten die automatischen Minutenpakete anstelle des Minutentarifs:
Argentinien, Australien, Bangladesch, Belgien, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Guadeloupe, Haiti, Hongkong, Island, Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kambodscha, Kanada, Kolumbien, Kosovo, Kroatien, Kuwait, Liechtenstein, Luxemburg, Malaysia, Malta, Martinique, Mauritius, Mayotte, Mexiko, Monaco, Mongolei, Namibia, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Puerto Rico, Rumänien, Schweden, Singapur, Slowakei, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Zypern

** In diese Länder kann mit der Option Lebara Europe unlimitiert telefoniert werden:
Festnetz und Mobilnetz:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Island, Irland, Italien, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern

*** Die 1000 Gratisminuten gelten für Anrufe in die folgenden Länder:
Festnetz und Mobilnetz:
Argentinien, Australien, Bangladesch, Belgien, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Tschechien, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Guadeloupe, Haiti, Hongkong, Island, Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kambodscha, Kanada, Kolumbien, Kosovo, Kroatien, Kuwait, Liechtenstein, Luxemburg, Malaysia, Malta, Martinique, Mauritius, Mayotte, Mexiko, Monaco, Mongolei, Namibia, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Puerto Rico, Rumänien, Schweden, Singapur, Slowakei, Spanien, Südafrika, Südkorea, Swasiland, Taiwan, Thailand, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Zypern
Nur Festnetz:
Algerien, Andorra, Angola, Marokko, Mosambik, Russland, Syrien, Türkei





19.06.17

UPC schafft das EU-Roaming ab - der Vergleich

Gemäss heutiger Mitteilung wird UPC ab dem 28.06.2017 neue Handy-Abos lancieren. Der Clou dabei ist, dass die neuen Abos im ganzen EU-Raum gleich genutzt werden können, wie innerhalb der Schweiz. Damit gestaltet UPC ihre neuen, zusätzlichen Europa-Handy-Abos nun gleich wie die Anbieter in der EU. Mit den neuen Abos kann nun innerhalb der EU unlimitiert telefoniert und gleich viel Datenvolumen genutzt werden, wie man es sich innerhalb der Schweiz gewohnt ist. Dies ist eine Schweizer Premiere.

Roaminggebühren sind für viele Schweizer Kunden ein Ärgernis. Seit letzter Woche dürfen die EU-Anbieter ihren Kunden keine zusätzlichen Roaminggebühren für die Nutzung in EU-Ländern mehr verrechnen. Für die Schweizer Kunden bringt dies keine Änderung mit sich. UPC ist nun die erste Schweizer Anbieterin, die ihre Handy-Abos nach dem gleichen Prinzip der EU-Anbieter aufbaut. Die auch weiterhin für die Nutzung in der Schweiz erhältlichen Abos enthalten unlimitierte Telefonie, SMS und ein begrenztes Datenvolumen. Für einen Aufpreis von CHF 6.- für die neuen Europa-Abos können die selben Eigenschaften auch in der EU genutzt werden.

Die neue Abo-Struktur für die Schweiz und Europa
Die bestehenden Abos (für die Nutzung in der Schweiz) sind unter einem neuen Namen mit den selben Inland-Eigenschaften und zum gleichen Preis weiterhin erhältlich. Allerdings wird das inklusive Roaming-Datenvolumen bei den neuen Swiss Flat-Abos gestrichen. Aufgrund der Wechsel-Flexibilität ist dies jedoch nicht ein Nachteil. Denn für die Ferien kann z.B. für einen Monat auf eines der neuen “Europe Flat“-Abos gewechselt werden. Der Aufpreis für das Europa-Abo ist kleiner als eine Zusatzoption für den Auslandaufenthalt und bietet dennoch mehr Roamingguthaben. Das flexible Wechseln auf ein anderes Abo ist nur möglich, wenn keine Mindestvertragsdauer mehr besteht oder es ohne abgeschlossen wurde. So kann auch für einen Monat auf ein Abo mit weniger oder mehr Datenvolumen gewechselt werden. Wird das Datenvolumen im Ausland überschritten, so fallen trotzdem Zusatzkosten von 30 Rp. pro Megabyte an oder es kann ein Datenpaket mit 250 MB für CHF 25.- gelöst werden. Wird das Abo jedoch gleich wie in der Schweiz genutzt, sollte das inkludierte Datenvolumen ausreichen.


Folgende Tabelle zeigt die bisherigen und neuen Handy-Abos von UPC:



Vergleich zu Swisscom, Sunrise und Salt
Auch andere Anbieter wie Swisscom, Sunrise und Salt haben in einigen Abos Roamingguthaben inklusive. Der Unterschied zu UPC ist aber, dass mit den anderen Angeboten für die Nutzung im Ausland ein kleineres Datenvolumen als in der Schweiz besteht und sie um einiges teurer sind. Je nach intensiver Datennutzung innerhalb der Schweiz können die Abos von UPC aber auch ein Nachteil sein, denn das grösste Abo enthält für CHF 65.- “nur“ 10 GB Datenvolumen. Andere Anbieter bieten günstigere unbegrenzte Datenflatrate-Abos an, das Roamingguthaben ist jedoch mehr begrenzt oder muss separat bezahlt werden. Jeden Monat unlimitierte Telefonie, SMS und z.B. 1 GB Datenvolumen, das alles in der Schweiz und in den EU-Ländern genutzt werden kann, ist zum Preis von monatlich CHF 35.- einzigartig.

Folgende Tabelle zeigt einen Auszug einiger Abos mit Roamingguthaben:

Aufgrund der verschiedenen Eigenschaften wie Datenvolumen und Surfgeschwindigkeit, Roamingguthaben, Standardtarifen, Zusatzoptionen und Datenpaketen gestaltet sich ein direkter und vor allem vollständiger Vergleich in Tabellenform immer schwieriger. Dschungelkompass bietet den einzig vollständigen Tarifrechner der Schweiz an, der unter Einbezug von allen Tarifen und Flatrate-Eigenschaften für die Schweiz, ins Ausland oder im Ausland (Roaming) für jedes Land und jedes erdenkliche Nutzungsprofil die Kosten aller Schweizer Angebote berechnen kann. Die Nutzung ist kostenlos und zeigt alle Möglichkeiten mit Zusatzoptionen an.


Weltweites Roaming im Vergleich
Viele Nutzer bereisen jedoch auch Länder, die sich ausserhalb der EU befinden. Diese unterliegen keiner EU-Regulierung und sind auch nicht in den neuen Handy-Abos von UPC enthalten. Auf der nachfolgenden Tabelle werden die Kosten für das Datenvolumen von 200 MB mit und ohne Option gezeigt.
Soviel kosten 200 MB ausserhalb der EU:


Hier punktet UPC nur noch in Guadeloupe, da es gemäss Zoneneinteilung auch zur EU gehört und somit auch die Europa-Abos ohne Zusatzkosten genutzt werden können. Für die anderen vier Beispielländer gilt der Tarif von CHF 10.- pro Megabyte, Datenpakete sind leider nicht erhältlich. Der Standardtarif pro Megabyte wird jedoch in vier Ländern von Salt mit CHF 15.- übertroffen, sofern kein Datenpaket gelöst wird. Für Reisen ausserhalb der EU eignen sich also Abos der drei anderen Anbieter mehr.

Fazit
Die neuen Europa-Abos von UPC sind für Nutzer, die sich oft in EU-Ländern aufhalten eine gute und günstige Sache. Je nach Nutzungsprofil (wer sich z.B. selten in EU-Ländern aufhält oder in der Schweiz mehr als 10 GB braucht) können aber auch andere Abos günstiger sein. Für Kunden, die ausserhalb der EU Daten nutzen wollen, lohnen sich die Abos von UPC allerdings weniger, da keine Datenpakete angeboten werden. Daher sollte immer ausgehend von der eigenen Nutzung verglichen werden.



Die neuen Abos von UPC sind bereits im Tarifrechner enthalten und lassen sich mit allen anderen Angeboten vergleichen.

Die Mitteilung als PDF




15.06.17

EU schafft Roaming ab - oder doch nicht ganz?

Ein Kommentar von Oliver Zadori für dschungelkompass.ch

Die gute Nachricht für EU-Bürger: Ab heute, dem 15.06.2017 fallen die Roaminggebühren weg. Das klingt natürlich sehr gut. Doch es gibt diverse Einschränkungen.

Nur innerhalb der EU-Staaten
Roaming gilt weltweit in jedem Land. Die Abschaffung betrifft nur die EU-Staaten. Ausserhalb der EU werden weiterhin Roaminggebühren erhoben. Interessanterweise müssen die meisten deutschen Touristen in der Schweiz auch keine Gebühren mehr bezahlen. Gäste aus Österreich haben das nachsehen. Denn für die österreichischen Anbieter gehört die Schweiz - eigentlich zu recht - nicht zur EU. Es gibt österreichische Anbieter, die pro genutztem Megabyte in der Schweiz ihren Kunden 12 Euro in Rechnung stellen. Das ist extrem hoch. Für Schweizer, die sich in Österreich aufhalten, gelten Tarife ab 30 Rappen pro Megabyte. Mit einem 200 MB Datenpaket von z.B. Swisscom liegt der Tarif pro Megabyte sogar bei 5 Rappen.

Weshalb gehört die Schweiz nicht dazu?
Das neue Gesetz der EU verbietet den Anbietern innerhalb des EU- und EWR-Raums Roaminggebühren an die Kunden direkt zu verrechnen. Untereinander verrechnen die Anbieter sich gegenseitig noch immer Gebühren, wenn ein Kunde des einen Netzes ein anderes nutzt. Es wurden allerdings Obergrenzen für Gebühren gesetzlich festgelegt die verrechnet werden dürfen. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, müssen sich die ausländischen Anbieter auch nicht an dieses Gesetz halten und können von den Schweizer Anbietern höhere Gebühren verlangen, als von den Anbietern der EU-Staaten. Und diese sind Verhandlungssache.

Wieso bezahlen Schweizer weiterhin für Roaming in Europa?
Dies stimmt nur bedingt. Wer in der Schweiz ein Abo mit Roamingguthaben abschliesst, bezahlt eigentlich auch nichts mehr für Roaming. Denn diese Gebühren sind bereits in der Grundgebühr des Abos inbegriffen. Also eigentlich das selbe Prinzip, wie es die Anbieter in den EU-Staaten anwenden. So kann zwar gesagt werden, dass das Roaming weggefallen ist, die Kunden bezahlen es aber trotzdem, einfach versteckt. Grundsätzlich ist dies verständlich, denn wenn jemand ein Auto oder Hotelzimmer mietet, bezahlt er für die Nutzung der fremden Infrastruktur auch Gebühren. Was aber unverständlich ist, wenn der Gast auf einmal das fünf- oder zehnfache für ein Hotelzimmer bezahlen soll - nur weil er von einem anderen Land kommt.

Ist in den EU-Abos unlimitiertes Roaming inklusive?
Einige Anbieter wenden tricks an. Da die Anbieter sich gegenseitig noch immer Gebühren verrechnen, müssen sie aufpassen, dass sie dem anderen Anbieter nicht mehr bezahlen müssen als sie vom Kunden einnehmen. Daher beschränken einige Anbieter die Nutzung im Roaming. So sind z.B. Abos mit unlimitierten Inlandanrufen und 4 GB Datenvolumen nur im Inland mit diesen Eigenschaften nutzbar. Es gibt Anbieter, die die unlimitierten Anrufe z.B. auf 1000 Minuten pro Monat im Ausland einschränken. Anstatt den 4 GB Datenvolumen können im Ausland nur 1 GB genutzt werden. Wenn dieses Volumen verbraucht ist, wird die Datenverbindung gesperrt und erst im nächsten Monat wieder aktiviert. Weiteres Datenvolumen kann dann nicht dazugekauft werden, weil ja keine Roaminggebühren mehr erhoben werden dürfen. In letzter Zeit sind jedoch weniger von diesen Einschränkungen aufgefallen. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.





12.06.17

Dschungelkompass.ch und SKS präsentieren umfassenden Handy-Tarif-Vergleich

Handy-Tarife: Swisscom-Tochter Wingo und Aldi Mobile am günstigsten

Beim neuesten Handy-Tarif-Vergleich von dschungelkompass.ch und der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) schneiden die Swisscom-Tochter Wingo und Aldi Mobile am besten ab: Bei fünf von sechs Nutzerprofilen sind die beiden Unternehmen unter den drei günstigsten Anbietern. Seit dem letzten Vergleich vom November 2016 sind insbesondere die Tarife für Vielnutzer gesunken, während die Preise für Wenignutzer und Flatrate-Abonnenten tendenziell stagnierten. Analysiert wurden die Tarife anhand von sechs verschiedenen Nutzerprofilen, die sich in Bezug auf die Anzahl Gesprächsminuten und das Volumen der Internetnutzung unterscheiden.

Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) haben anhand von sechs typischen Nutzerprofilen errechnet, welches die günstigsten Handy-Angebote (Prepaid und Abo) sind: Wingo ist bei zwei von sechs Profilen („Mittelnutzer“ und beim Profil „Viel Telefonie mit wenig Daten“) der günstigste Anbieter. Aldi Mobile ist Spitzenreiter bei ebenfalls zwei Profilen (Vielnutzer und „Wenig Telefonie mit viel Daten“). Sunrise bietet für den Wenignutzer das günstigste Angebot, bei den unlimitierten Abonnements (sogenannte Flatrates) ist es Coop Mobile.

Asymmetrische Profile mitberücksichtigt
Anders als bei herkömmlichen Preisvergleichen wurden zwei Profile berücksichtigt, bei denen die Nutzung asymmetrisch ist: Einerseits wurden die besten Angebote für Nutzer errechnet, die relativ viel telefonieren, aber kaum das Internet brauchen. Andererseits wurde auch der umgekehrte Fall analysiert - das Handy wird vorwiegend zum Surfen und für internetbasierte Dienste wie zum Beispiel Whatsapp genutzt, telefoniert wird hingegen selten.

Vergleich zum letzten Test (November 2016)
Im Vergleich zum letzten Test vom November 2016 fällt auf, dass Wingo und Aldi Mobile ihre Tarife deutlich gesenkt haben und nun bei fünf von sechs Profilen unter den günstigsten drei Anbietern vertreten sind. Coop Mobile, der Testsieger vom November 2016, bietet nach wie vor gute Angebote, ist jedoch nur noch bei einem Profil (Flatrate) am günstigsten. Für den Wenignutzer ist nach wie vor das Prepaid-Angebot von Sunrise die beste Wahl. Seit dem letzten Vergleich vom November 2016 sind insbesondere die Tarife für Vielnutzer gesunken, während die Preise für Wenignutzer und Flatrate-Abonnenten tendenziell stagnierten.

Den richtigen Anbieter auswählen
Die analysierten sechs Profile sind eine gute Ausgangslage zur Auswahl eines Mobilfunkanbieters. Jeder Nutzer kann jedoch auch auf dschungelkompass.ch ein individuelles Profil erstellen und so das für ihn günstigste Angebot finden. Relevant sind insbesondere die Anzahl und Dauer der Telefonate und der Datenverbrauch (Internet / internetbasierte Dienste). Wer sein Nutzungsverhalten nicht kennt, sollte am besten die letzten Handyrechnungen analysieren oder die Verbindungsnachweise im Kundenprofil konsultieren. Wer ein Android-Handy hat, kann sein Nutzungsverhalten alternativ automatisch über die App von dschungelkompass.ch ermitteln lassen. Nebst dem Preis sollten aber auch noch andere Faktoren berücksichtigt werden, zum Beispiel die Netzabdeckung an Orten, an denen man sich oft aufhält (Zuhause, Arbeits- /Ausbildungsplatz, Ferien/Freizeit), die Geschwindigkeit der Internetverbindung oder die Qualität des Kundendienstes. Zentral ist nebst der Wahl des Abonnements oder Prepaid- Angebots der Kauf des oder der richtigen Zusatzoption(en) – mit denen man beispielsweise eine bestimmten Menge Anrufe, SMS oder Datenvolumen zu einem vorteilhaften Preis kaufen kann und damit das gewählte Abonnement oder Prepaid-Angebot sinnvoll ergänzt.


Die Mitteilung als PDF

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